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Chemnitz

Auf die Esel, fertig, los!

Wettbewerb Spannende Wettkampfrunden beim Erntedankfest in Altmittweida

Altmittweida. 

Altmittweida. Eseldame "Senta" aus dem Team "Flotte Karotte" lies sich bereitwillig am Vorführring das Fell kämmen, schließlich wollte sie eine gute Figur machen beim 1. Sächsischen Eselrennen zum Erntedankfest in Altmittweida. Die achtjährigen Zwillinge Theo und Emily aus Altmittweida hatten sich zur Unterstützung die beiden Chemnitzerinnen Anna-Lena und Lisa Marie auserwählt. Denn beim Wettbewerb musste eine 150 Meter lange Runde schnellstmöglich zurückgelegt werden. Dabei erfolgte auf der Hälfte der Wechsel zwischen den beiden Führern.

Dieser Wechsel wurde für den teilnehmenden Bürgermeister Jens-Uwe Miether im Vorlauf zum Verhängnis, denn er übertrat die Wechselzone und bekam deshalb vier Strafsekunden. Da half auch kein Einspruch, obwohl sein Esel "Iwan", ein französischer Großesel aus Schellenberg, die schnellste Zeit gelaufen war. Er wurde ihm aus dem Kamelgestüt von Daniela Hildebrandt zur Verfügung gestellt. Dort leben fünf Hausesel, Kamele, Riesenschildkröten und viele weitere tierische Bewohner. Die Esel stehen für Kinderreiten und Kutschfahrten bereit. Also ist Iwan Rummel gewöhnt und stellte beim nächsten Zwischenlauf wiederum seine läuferischen Fähigkeiten unter Beweis. Diesmal gelang der Wechsel zwischen Bürgermeister und seiner Sekretärin Gabi Kretschmar. Allerdings ließen so langsam die Kräfte bei den Zweibeinern nach.

Im Finale wurde es spannend

Schließlich standen die Finalisten fest: Die Teams "Bürgermeister", das "Eselteam" sowie "Holzesel" mussten nun schnell rennen und ihre Esel bei Laune halten. Angefeuert von den zahlreichen Besuchern liefen die Esel los, blieben auch mal stehen und setzten auf einmal zum Sprint an, so dass Jens-Uwe Miether nicht mehr die Leine halten konnte. "Iwan" hatte den führenden Esel "Axel von Radeberg" vom Team Holzesel im Visier und beide Esel übersprinteten die Ziellinie fast zeitgleich. Allerdings zählte erst das Bein des Führers über dem Zielstrich. Und das war Annes, denn sie hatte nicht die Leine losgelassen. Ihr Laufpartner Tilo Meitzner war stolz auf seinen siebenjährigen Hausesel. "Ich habe zum ersten Mal bei solch einen Rennen mitgemacht. Mir war wichtig, auf Leute zu treffen, die auch Esel halten", sagte der Eselbesitzer aus Deutscheinsiedel, der auch Kinderreiten anbietet.



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