Auf einen Kaffee mit den Freibergern: Stoiber zu Besuch in der Silberstadt

politik Edmund Stoiber mit Politikern und Bürgern im Gespräch

Freiberg. 

Freiberg. Auf das Angenehmste überrascht zeigte sich der CDU-Landtagsabgeordnete Steve Ittershagen am Montag dieser Woche über die Resonanz auf seine Einladung zu einer kostenlosen Eierschecke nebst Kaffee in das Freiberger Hotel Kreller.

Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, denn die Gäste, unter ihnen Oberbürgermeister Sven Krüger, der CDU-Stadtchef Holger Reuter und TU-Rektor Klaus-Dieter Barbknecht, wollten einen ganz besonderen Gast erleben. Mit dem bayerischen Ministerpräsidenten a.D. Edmund Stoiber war ein echter Polit-Profi nach Freiberg gereist, um bei der Veranstaltung sozusagen den Startschuss für den sächsischen Landtagswahlkampf in der Region zu geben.

"Hätte Stoiber gewonnen, sähe Deutschland heute besser aus"

"Sie brauchen keine Sorge haben, das ist nicht die Gründungsveranstaltung der ersten CSU-Ortsgruppe außerhalb Bayerns", scherzte Steve Ittershagen gegenüber dem Publikum. "Auch wenn das mancher mutmaßt." Hätte Edmund Stoiber 2002 die Bundestagswahl für die Union gewonnen, dann, so Ittershagen, sähe Deutschland heute vermutlich besser aus.

"Die Sachsen, sagt man, sind die Bayern des Ostens", so der Landtagsabgeordnete weiter. "Das ist in erster Linie ein Lob." Die Wahl am 1. September sei eine entscheidende Richtungswahl, bei der sich die Frage stelle, ob der bislang erfolgreiche Weg weitergegangen werden könne. Edmund Stoiber hielt daraufhin eine lange Rede, in welcher er eindringlich dazu aufrief, sowohl Steve Ittershagen als auch Michael Kretschmer zu wählen. Diese jungen Männer täten dem Land gut.