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Auf ersten WM-Sieg folgte Frust

Motorsport Luca Fischeder beim letzten WM-Lauf vor Zschopau "geerdet"

Zalaegerszeg. 

Zalaegerszeg. Vom 14. bis 16. Oktober gastiert die Enduro-Weltmeisterschaft in und "Rund um Zschopau" erneut. Es wird nach zwei vergeblichen Anläufen in den letzten beiden ersten Corona-Jahren das Finale der Saison 2022 sein. Die letzte Standortbestimmung erfolgt an diesem Wochenende beim sechsten von sieben Doppel-WM-Läufen im westungarischen Zalaegerszeg. In der Vorwoche war Gelnica der Gastgeber des Grand Prix der Slowakei, bei dem der Geringswalder Luca Fischeder in der Klasse Junior 1 nach zwei dritten Plätzen seinen ersten WM-Sieg feiern konnte. Außer dass er erstmals der Schnellste seiner Klasse wurde, stand er zudem als Zweiter aller Junioren auch auf dem Gesamt-Junioren-Podest.

Nach Sieg in Gelnica ein gebrauchter Tag in Zalaegerszeg

Natürlich wollte das 23-jährige Aushängeschild des Teams Sherco Academy Deutschland des Flöhaers Marcus Kehr seinem ganz großen Wurf weitere Taten folgen lassen, doch war am ersten Fahrtag in Zalaegerszeg bei ihm der Wurm drin. Beim Prolog am Freitagabend war er als Gesamtvierter aller Junioren noch der Drittschnellste Junior-1-Pilot, doch bereits am Vormittag des ersten von zwei kompletten Fahrtagen musste er zwei Mal vom Motorrad und fiel hoffnungslos zurück. Am Ende musste er ich mit dem für ihn ungewohnten 13. Tagesrang bei den Junioren sowie Platz acht in der Junior 1 begnügen. Aber, morgen ist auch noch ein Tag.

Spanier in der Puszta ganz vorn

Von den Senioren war der spanische KTM-Werkspilot Josep Garcia Montana nach dem gestrigen Prolog sowie den heutigen zwölf Spezialtests der absolut Schnellste. Logisch, dass der nun driefache GP-Saisonsieger damit zum wiederholten Mal auch die mittlere Hubraum-Klasse E2 gewonnen hatte. Zweiter Overall sowie auch Zweiter der E2 wurde der britische Honda-Pilot Nathan Watson, gefolgt vom E1-Klassensieger Andrea Verona aus Italien auf einer GasGas. Als nur Gesamtzwölfter hinter weiteren E1- und E2-Fahrern durfte sich der spanische KTM-Pilot Jaume Betriu erstmals über den Klassensieg in der E3 freuen. Der zweite deutsche Starter im gesamten Feld war erneut Edward Hübner. Der mehrfache deutsche Meister aus Rochlitz wurde in der Klasse E1 bei elf Teilnehmern Zehnter.

Morgen stehen weitere zwölf Spezial-Tests auf dem Programm, deren spezielles es ist, vergleichsweise ideenlos wenig anspruchsvoll zu sein.

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