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Auf geht's ins kühle Nass

Freibad Sprungturm eingeweiht

Weißenborn. 

Er sollte eigentlich schon im vergangenen Jahr übergeben werden: der neue Sprungturm im Freibad Weißenborn. 2013 feierte das Bad nämlich seinen 50. Geburtstag und da wäre die Einweihung ein passendes Geschenk gewesen. Doch kamen allzu viele Dinge dazwischen, weshalb man dem Turm eine Verspätung von 365 Tagen einräumen musste. Jetzt ist er allerdings da und zur Eröffnung der Freibadsaison am vergangenen Samstag wurde er von Schwimmmeister Jörg Kempa mittels eines beherzten Sprunges ins kühle Nass eingeweiht. "Der Turm ist 2,50 Meter hoch", so Weißenborns Bürgermeister Udo Eckert. "Eigentlich sollten es drei Meter sein, aber die Wassertiefe beträgt nur 3,40 Meter, weshalb er einen halben Meter kürzer gemacht wurde." Doch nicht nur der Turm ist neu. "Es wurden zusätzliche Absetzbecken und Schwallbehälter installiert", erzählt Eckert. "Das Abwasser wird jetzt gefiltert abgeleitet."

In Weißenborn badet man nämlich tatsächlich in Muldewasser. Die nahe Papierfabrik bereitet es auf und leitet es in das Bassin. Durch die neuen Filter gereinigt gelangt es dann wieder zurück in den Fluss. Nach der Riesenrutsche ist der Sprungturm jetzt die neueste Attraktion des 1963 errichteten Freibades. Doch sind es auch die großen Liegewiesen und die Ruhe im Schatten der Burg, welche die Menschen auch in diesem Jahr wieder zahlreich anziehen werden.