Auf Geocaching-Schatzsuche rund um Oederan

Freizeit Neues Angebot für Geocacher

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Diese Kiste müssen die Geocacher im Museum finden. Foto: Ulli Schubert

Oederan. Es war eine vorweihnachtliche Überraschung als am zweiten Advent eine 28 Kilometer lange Schleife für Geocacher in Form einer Acht um und durch Oederan gelegt wurde.

Geocaching ist ein Spiel, bei dem mittels GPS (Navigationssystem) im Internet veröffentlichte Punkte (Geocaches) zu finden sind, eine Art moderne Schnitzeljagd. An diesen Punkten finden sich kleine Behältnisse, in denen ein Logbuch enthalten ist, in die sich der Besucher einträgt.

Außerdem besteht die Möglichkeit kleine Gegenstände zu tauschen, was die Suche auch für Kinder attraktiv macht, erklärt Erika Wünsch von der Stadtverwaltung. Sie unterstützte die vier Geocacher aus Flöha und Oederan, die innerhalb von vier Monaten die Runde errichtet hatten. Diese mäandert zwischen Börnichen, Neuhohelinde und Metzdorf.

Schon seit 10 Jahren sind in Oederan Geocaches versteckt

Geocaching ist nicht neu in Oederan. Bereits seit 2008 existieren solche Verstecke, meist im Stadtwald und auf dem Ranis, aber auch im Museum. "Es ist spannend, wenn die Leute mit dem Handy in der Hand hereinkommen und sich umschauen. Und manchmal auch ein bisschen lustig. Ein Mann kam gleich dreimal. Ich half ihm dann und zeigte ihm die Kiste, die bei uns versteckt ist", erinnert sich Sonja Reupert. Bislang wurden mithilfe des Geocachings bereits über 1700 Besucher nach Oederan gelockt.