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Chemnitz

Augustusburg: Turmuhr der St. Petri-Kirche läuft wieder wie geschmiert

Kirche Uhr wurde repariert

Augustusburg. 

Augustusburg. Weithin sichtbar ist die St. Petri-Kirche in Augustusburg. Von fast allen möglichen Himmelsrichtungen aus steht sie unmittelbar neben der Krone des Erzgebirges, dem Jagdschloss Augustusburg. Doch irgendwie lief in den letzten Jahren bei der Turmuhr der St. Petri-Kirche etwas schief. Schon 2014 wurde der Antrieb erneuert. Die bisherige mechanische Turmuhr war so defekt, dass eine Reparatur sehr aufwendig gewesen wäre. Es wurde ein elektrischer Antrieb eingebaut. Damit die Uhr auch richtig geht, ist sie mit dem "Frankfurter Zeitmesser" - einer Funkuhr verbunden.

Auf das nötigste minimiert

Der Motor befand sich kürzlich noch zirka zehn Meter unterhalb der Zeiger. Durch Materialverschleiß gab es keine korrekte Verbindung und kurz vor der Reparatur brach eine Metallschiene. Nun ist der Motor auf der Höhe der Zeiger angebracht. Der kurze Weg wird sich sicher gut bewähren. Die Kraftübertragung ist auf das nötigste minimiert worden. Die Turmuhrfirma Hahn aus Zwickau führte den Auftrag aus.

Kleiner Fehler mit großer Wirkung

Viele nutzen diese markante Uhr um die Zeit abzulesen. Doch seit einigen Jahren hatte sich da ein kleiner Fehler mit großer Wirkung eingeschlichen. Immer wenn die Kirchenglocken zur vollen Stunde schlugen, dauerte es nicht lang und der große Zeiger, in echt mehrere Meter lang, fiel auf die Vier und pendelte sich auf Drei ein. Es war auf einmal, statt 12 Uhr, eben mal 12.15 Uhr, danach dauerte es 15 Minuten bist der große Zeiger vom Laufwerk wieder mitgenommen wurde. Der Fehler ist nicht vielen aufgefallen, aber zum Beispiel denen, die zu einer Hochzeit auf dem Schloss wollten und merkten, dass es mit der Zeit eng wird. Dann das Staunen als sie auf ihrer eigene Uhr schauten oder andere nach der Zeit fragten. Somit sorgte diese Uhr für Aufsehen.

Vor allem zu den erfolgreichen "Töne von Herzen für die Welt - Augustusburger Turmkonzerte" war ja der Kirchturm mit den obenstehenden Musikern und natürlich das große Zifferblatt zu sehen und stand im Mittelpunkt. Immer wenn es ein Konzert gab, das 18 Uhr begann, ließen die Musiker erst das Glockengeläut erklingen, um dann einige Minuten später musikalisch einsteigen zu können. Die Besucher dieser Konzerte sahen natürlich mit Erstaunen dieses Zeigerspektakel. Jetzt geht die Turmuhr wieder genau und zeigt den Touristen und den Bewohnern der Stadt die Zeit an. Auch Pfarrer Uwe Winkler mit seiner Kirchgemeinde sind überglücklich.



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