Aus aller Herren Länder

Empfang Ausländische Neustudenten im Freiberger Rathaus

Rund 5.500 Studenten zählt die TU Bergakademie in diesem Jahr. Gut zehn Prozent, aktuell 583, von ihnen stammen aus dem Ausland. Um diesen Studenten erste Berührungsängste zu nehmen und ein herzliches Willkommen zu bereiten, waren sie am vergangenen Mittwoch von Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm ins Freiberger Rathaus zu einem festlichen Empfang geladen worden. Neben Speis und Trank gab es Musik von der A-capella-Band "Die NotenDealer" und in einer Verlosungsaktion Freikarten für das Mittelsächsische Theater zu gewinnen. Zum achten Mal in Folge fand dieser Empfang statt und hat sich so zu einer guten Tradition in Freiberg entwickelt. In seiner Begrüßungsrede verwies Bernd-Erwin Schramm auf die lange Geschichte der Bergakademie. "Schon seit 150 Jahren, also seit Mitte des 19. Jahrhunderts, kommen ausländische Studenten an die Universität", sagte er. "Schon damals aus Russland oder Indien, China oder Japan." In diesem Jahr kamen sie dazu noch aus der Ukraine, Bangladesh, Vietnam, dem Irak oder dem Iran. Schramm lud alle dazu ein, nicht nur die Bergakademie kennenzulernen, sondern auch die Stadt. "Sie werden spüren, dass Sie nicht nur eine der besten Universitäten gewählt haben, sondern auch einen Ort, an dem es sich leben lässt." Und er legte ihnen die Geschichte, Kunst und Kultur der Silberstadt ans Herz. "Sprache ist ein wichtiges Mittel zur Verständigung", sagte er. "Wichtiger aber sind vielleicht die Emotionen."