Aus Schürzenfabrik wird Wohnkomplex

Baureport Neues Millionen-Projekt in Mittweida begann Ende Januar

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Michael Schlagenhaufer und Rico Schlegel freuen sich über den Baustart. Foto: C. M. Brinkmann

Mittweida. Die ehemalige Wäsche- und Schürzenfabrik ist eine der größten Industriebrachen in Mittweida. Seit über 25 Jahren ist das denkmalgeschützte Gebäude nun schon leer. Das soll sich allerdings jetzt ändern. Die Volksbank Mittweida will den Gebäudekomplex auf dem Steinweg 2 und dem Plan 1 sanieren. In der Industriebrache entstehen 13 neue und barrierefreie Zwei- bis Fünf-Raum-Wohnungen.

Historisches Objekt wird gerettet

Bereits im vergangenen Mai gaben die Stadt und die Volksbank das Vorhaben bekannt. Nach einer längeren Beantragungs- und Genehmigungsphase konnte mit der Enthüllung der Bautafel am 31. Januar nun der Baubeginn gefeiert werden. "Die Sanierung der ehemaligen Schürzenfabrik wertet das Stadtbild erheblich auf. Wir können dadurch ein historisch wertvolles Objekt retten und somit einen der vergessenen Plätze der Stadt wieder zum Leben erwecken", zeigte sich Michael Schlagenhaufer zufrieden.

Der Vorstand der Volksbank Mittweida sagte weiter: "Aus einem Lost Place wird sozusagen ein Best Place mit gutem Blick über die Stadt". In den Bau werden von der Volksbank etwa 3,2 Millionen Euro investiert. Knapp 60 Prozent fördert die Sächsischen Aufbaubank (SAB).