Ausbildungsmesse macht Station in Freiberg

information 70 Aussteller im Deutschen Brennstoffinstitut

Die Freude ist den Organisatoren und Ausstellern der ersten Station der Ausbildungsmesse "Schule macht Betrieb" am vergangenen Samstag in Mittweida noch immer anzusehen. Fast 1700 Besucher zählte die Veranstaltung, mehr als doppelt so viele wie im vergangenen Jahr. Nun ist man gespannt auf die Resonanz am kommenden Samstag, den 17. September, wenn die Messe ihren nächsten Halt einlegt. Von 10 bis 15 Uhr öffnet das Gelände des Deutschen Brennstoffinstitutes an der Halsbrücker Straße in Freiberg seine Türen für Mittelsachsens größte Ausbildungsmesse. Im vergangenen Jahr kamen etwas mehr als 1000 Besucher an die gleiche Stelle und konnten sich bei den zahlreichen Ausstellern direkt informieren über Ausbildungsstellen, Berufsleben und Karrierechancen. Etwa 70 Anbieter erwarten diesmal die jungen Interessenten und ihre Familien, die es sich meist nicht nehmen lassen, mit dabei zu sein, wenn Tochter oder Sohn auf die Suche gehen nach einem geeigneten Ausbildungsberuf und dem dafür besten Unternehmen. Letztere kommen allesamt aus Freiberg und der näheren Region. Sie suchen junge Menschen für Ausbildung und duales Studium in nahezu allen Branchen. Und die Perspektiven, die sich bieten, sind so gut wie selten zuvor, denn die Betriebe brauchen vor allem Nachwuchs für sich selbst, übernehmen also in der Regel nach der Ausbildung und bieten gute Entwicklungsmöglichkeiten, formen sich also ihre Nachwuchskräfte für die Zukunft. "Die Messe in Mittweida hat bereits gezeigt, wie hoch das Interesse auf Seiten der Arbeitgeber als auch der Jugendlichen ist", sagt dazu Jens Burow, Geschäftsführer Operativ der Arbeitsagentur Freiberg. "Durch 'Schule macht Betrieb' können wir jungen Menschen zeigen, welche attraktiven Karrierechancen die Region zu bieten hat." Frühzeitige Berufsorientierung sei eine der wichtigsten Aufgaben, um den Nachwuchs im Landkreis zu halten.