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Ausländer aus 125 Staaten im Kreis

Bilanz Flüchtlinge sind nur eine Minderheit

Freiberg. 

Rund 4.750 Ausländer aus 125 Staaten von allen Kontinenten lebten Ende des Jahres im Landkreis Mittelsachsen. Angesichts von mehr als 315.000 Mittelsachsen (laut Statistischem Landesamt) ist das eine verschwindend kleine Minderheit, denn das sind ganze 1,5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die meisten Ausländer kommen nach Auskunft der Ausländerbehörde aus der Russischen Föderation (381), der Sozialistischen Republik Vietnam (376) und der Republik Polen (347). Aus verschiedenen Ländern wie zum Beispiel Lesotho, den Malediven oder Mauritius lebt jeweils nur eine Person im Landkreis. 860 Ausländer halten sich zu Studienzwecken an der TU Bergakademie Freiberg und der Hochschule Mittweida in Mittelsachsen auf. Bis Ende November wurden im Landkreis 343 Flüchtlinge aufgenommen, die vorwiegend in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind. Insgesamt waren es damit zum Jahresende rund 630 Flüchtlinge.

Für die Ausländerbeauftragte Annett Schrenk steht auch 2014 weiterhin die Aufklärung der einheimischen Bevölkerung mit dem Ziel auf der Tagesordnung, die Fremdenfreundlichkeit zu fördern. Denn: "Nicht selten stoßen Integrationswillige auf Vorbehalte in der einheimischen Bevölkerung. Der Grund dafür liegt oft in der Unkenntnis über Traditionen, Lebenssituationen und Religionen der Zuwanderer." Ein Schwerpunkt sei deshalb, die Einwohner des Landkreises über die Situation der Zuwanderer zu informieren. Eine große Rolle spielt dabei das Netzwerk Migration.