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Ausstellung korrigiert Bild derReformation

Tipp Schloss Rochlitz erzählt von starken Frauen

Rochlitz. 

Wer an diesen Tagen dem Schloss Rochlitz einen Besuch abstatten und die Ausstellungsräume besichtigen möchte, wird enttäuscht. Das Schloss bleibt bis Ende April für den öffentlichen Besucherverkehr geschlossen, denn seit Tagen wird dort unter Hochdruck die neue Sonderausstellung "Eine starke Frauengeschichte" vorbereitet. Sie stellt ab nächsten Donnerstag (1. Mai) mit über 300 Exponaten aus dem In- und Ausland bedeutende Frauen der zurückliegenden 500 Jahre Reformation vor und wird dabei gleichermaßen Parallelen in die heutige Zeit werfen. "Zu den Exponaten zählen Alltagsgegenstände, Gemälde, Briefe sowie Möbel, die auf über 1.300 Quadratmetern Ausstellungsfläche gezeigt werden", sagt Uli Kretzschmar, der Pressesprecher der sächsischen Schlösserverwaltung ist. Neben Katharina von Bora, der Reformationsfürstin Elisabeth von Calenberg-Göttingen, oder der ehemaligen Hausherrin Elisabeth von Rochlitz, werden auch bislang unbekannte Streiterinnen der Reformation in ihrem Handeln innerhalb der großen Ausstellung vorgestellt, die bis 31. Oktober auf dem Rochlitzer Schloss gastiert. Die Eröffnung findet für Besucher 17 Uhr statt, die sich im Rahmen der langen Schlossnacht bis 22 Uhr in der Sonderausstellung umschauen können. Für die Gäste wird an diesem Tag der Eintritt kostenlos sein.