Australischer Pilz im Bräunsdorfer Wald

Natur Opa und Enkel mit überraschendem Fund

Limbach-Oberfrohna/Bräunsdorf. 

Werner Walter und sein Enkel Luis staunten Mitte des Monats nicht schlecht, als sie in einem Bräunsdorfer Bauernwäldchen seltsame rote Gebilde entdeckten: "Ich erinnerte mich, so etwas schon im Fernsehen gesehen zu haben. Also haben wir zuhause im Internet recherchiert." Das Ergebnis: Die leuchtend roten Fruchtkörper, die so gar nicht pilzartig aussehen, sind "Tintenfisch-Pilze" - ein Gewächs, das eigentlich in Australien, Tasmanien oder Neuseeland beheimatet ist. "Wir wissen jetzt, dass sie im Vorstadium als 'Hexeneier' bezeichnet werden. Diese platzen auf, und der Tintenfischpilz steigt sozusagen daraus empor. Globalisierung sogar in der Natur!", schmunzelt Walter, der seine Forschungen inzwischen auch von einer Pilzberaterin bestätigt bekommen hat. Die Fundstelle wurde in einem Kataster aufgezeichnet.