B101 bei Großhartmannsdorf voll gesperrt nach schwerem Unfall

Feuerwehren und Rettungsdienst bei Unfall in Großhartmannsdorf im Einsatz

Großhartmannsdorf

Auf der B101 bei Großhartmannsdorf hat sich am Montagmorgen gegen 5.40 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.

Unfall am Ortsausgang

Nach den vorliegenden Informationen geschah der Unfall kurz vor dem Ortsausgangsschild von Großhartmannsdorf in Richtung Brand Erbisdorf im Landkreis Mittelsachsen.

Ein 41 Jahre alter Fahrer eines Ford kam dabei aus bislang ungeklärten Gründen nach links von der Fahrbahn ab.

Ersthelfer vor den Rettern vor Ort

Noch bevor die alarmierten Einsatzkräfte an der Unfallstelle eintrafen, wurde der Verunglückte nach Angaben vor Ort von Ersthelfern versorgt.

Diese kümmerten sich zunächst um den 41-Jährigen.

Wie die Polizei Chemnitz gegenüber BLICK.de bestätigte, wurde der Mann schwerverletzt ins Krankenhaus verbracht.

Zahlreiche Kräfte im Einsatz

An der Einsatzstelle waren die Feuerwehren aus Großhartmannsdorf, Mittel- und Obersaida sowie Brand Erbisdorf im Einsatz.

Nach den vorliegenden Angaben waren 35 Kameraden mit sechs Fahrzeugen vor Ort. Zudem kamen zwei Rettungswagen, ein Notarzt und die Polizei zum Einsatz.

Bundesstraße voll gesperrt

Die B101 ist aktuell voll gesperrt. Wie lange die Sperrung andauert, war zunächst nicht bekannt.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Update der Polizei, 13.30 Uhr

Die 47-jährige Fahrerin eines Pkw Ford und der 41-jährige Fahrer eines Pkw Ford befuhren am Montag früh die Hauptstraße (B 101) in Richtung Freiberg. Vor dem Abzweig Zehntel scherte die 47-Jährige zum Überholen eines vorausfahrenden Lkw aus. Gleichzeitig befand sich der nachfolgende 41-Jährige mit seinem Fahrzeug bereits im Überholvorgang. Beim Versuch, der Ford-Fahrerin auszuweichen, touchierte der 41-Jährige den Bordstein, der Pkw geriet ins Schleudern, kollidierte mit einer Laterne und kam im angrenzenden Graben zum Stillstand. Der 41-Jährige erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 20.000 Euro. Die Bundesstraße war für etwa sechs Stunden voll gesperrt.

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