Bank-Mail-Betrug in Döbeln: Senior verliert fast 50.000 Euro

Die Chemnitzer Kriminalpolizei ermittelt und warnt vor Fernzugriffen und Datenabfragen.

Döbeln

Gestern Abend in Döbeln wandte sich ein Senior an die Polizei, nachdem er mehrere zehntausend Euro an Betrüger verloren hatte. Die weiteren Ermittlungen führt nun die Chemnitzer Kriminalpolizei.

Betrüger erlangen Fernzugriff auf Laptop

Der Mann hatte im Tagesverlauf eine E-Mail seiner Bank mit einer angeblichen Sicherheitswarnung erhalten. Darin stand, es komme zu unautorisierten Abbuchungen, und er solle die Hotline anrufen. Der Geschädigte folgte der Aufforderung und wurde von einem vermeintlichen Bankmitarbeiter gebeten, eine Software auf dem Laptop zu installieren, um einen Fernzugriff zu ermöglichen und finanzielle Schäden zu verhindern. Im weiteren Verlauf gelang es den Tätern, in Summe fast 50.000 Euro auf ein anderes Konto zu transferieren.

Polizei gibt präventive Verhaltenstipps

Aus aktuellem Anlass rät die Polizei:

  • Lassen Sie sich telefonisch bzw. Unbekannten gegenüber nicht zu Aussagen zu Ihrem Vermögen oder Ihren Wertgegenständen hinreißen!
  • Geben Sie am Telefon keine Bankdaten und/oder Zugangsdaten zu Ihren Konten preis!
  • Bankmitarbeiter fordern keinesfalls die Herausgabe von Bankdaten bzw. Zugangsdaten zu Konten.
  • Bankmitarbeiter fordern keinen Fernzugriff auf Ihren PC, Ihren Laptop oder sonstige Endgeräte.
  • Rufen Sie im Zweifelsfall bei Ihrer Bank an - ohne die Rückruftaste zu nutzen!
  • Lassen Sie sich vom Anrufer nicht unter Druck setzen!
  • Beenden Sie im Zweifelsfall das Gespräch schnellstmöglich, ohne persönliche Daten bzw. Informationen preiszugeben!
  • Sprechen Sie auch mit Angehörigen und Freunden über das Phänomen. Warnen Sie sie vor dem Vorgehen der oft wortgewandten Täter!
  • Rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei unter der Notrufnummer 110 an!

Weitere Informationen einholen

Weitere Informationen zu gängigen Betrugsmaschen und entsprechende Präventionstipps finden sich auf der Homepage der Polizei Sachsen. Fachkundige Auskünfte erhalten Sie auch in der Polizeilichen Beratungsstelle der Polizeidirektion Chemnitz. Telefon: 0371 387-2990, E-Mail: [email protected]

Dieser Text basiert auf einer offiziellen Behörden-Information und wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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