Bastler begeistern mit Details in Miniatur

Jubiläum Modellbahner in Markersdorf feiern mit Ausstellung 60-jähriges Vereinsbestehen

Markersdorf. Egal ob nun freizügige Urlauber am FKK-Stand, Touristen auf einer Burganlage, feiernde Menschen im Biergarten oder doch nur der ganz normale Alltag auf einem Bahnhof: Die Besucher hatten am vergangenen Wochenende jede Menge detaillierte Miniaturszenen auf den Anlagen der Markersdorfer Modelleisenbahner bewundern können, die für ihr 60-jähriges Vereinsbestehen sprichwörtlich alle Hebel in Bewegung setzten und für einen regen Zugverkehr auf kleiner Spur sorgten. Zu ihnen zählte auch Joachim Driest, der passend zum Winterwetter draußen seine Heimanlage mit Schneelandschaft präsentierte. Fast ein Jahr hatte er an der Miniaturanlage gebaut, die mit etwa 20 Metern Gleis, einem Tunnel, einer Burg, Kirche als auch Häusern und Straßen bestückt ist. "Eine Schneelandschaft war eigentlich nicht geplant, aber da bislang keiner von uns im Verein so etwas hatte, wurde die Anlage dann doch gebaut", sagt Driest, während gleich nebenan Robert Seidl mit einer witzigen Idee für Aufsehen bei den Besuchern sorgt. Der 27-Jährige war nämlich am Wochenende nicht nur mit der kleinsten Spurgröße, sondern auch mit der kleinsten Anlage vertreten, die auf eine Melone und damit auf Seidls Kopf passte. "Auf die neckische Idee war ich in diesem Jahr gekommen", erklärt der Modelleisenbahner. Seiner Leidenschaft frönt er seit Kindertagen. Heute interessiert ihn in erster Linie die Technik der Anlagen.