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Bauarbeiten am Lernförderschulzentrum

Bildung Flöha punktet weiterhin als vielfältiger Schulstandort

Flöha. 

Flöha. Die Große Kreisstadt Flöha kann schon lange mit ihrer Schulvielfalt punkten. Die Auswahl reicht von der Grund- über die Ober- bis hin zur Berufsschule. Und das wird in den kommenden Jahren auch so bleiben. "Das Landratsamt hat 2019 mit der Schulnetzplanung begonnen. Daraus ergibt sich, dass der Erhalt der Schulen in unsere Trägerschaft langfristig gesichert ist", sagte Hauptamtsleiter Martin Mrosek.

Diese Aussage beziehe sich auf die Friedrich-Schiller- Grundschule, die Oberschule Flöha-Plaue sowie das Lernförderschulzentrum an der Schillerstraße. In alle drei Bildungseinrichtungen hat die Stadt Flöha in den vergangenen Jahren umfangreich investiert, um sie sowohl baulich aufzuwerten, die Brandschutzvorschriften umzusetzen, aber auch die Ausstattung auf den Stand der Zeit zu bringen.

Baumaßnahmen zu 75 Prozent gefördert

In den kommenden Sommerferien wird zum Beispiel im Lernförderschulzentrum noch einmal gebaut. Demnach wird eine Firma aus Augustusburg den letzten Abschnitt der Hoffläche pflastern, den Zaun sowie den Spielplatz für den Hortbereich bauen. Außerdem beinhaltet der Auftrag den Bau einer Kunststofflaufbahn mit integrierter Weitsprunggrube. Die Kosten belaufen sich gemäß des Angebots auf knapp 268.000 Euro, die Förderung beträgt 75 Prozent.

Die Zukunft des Gymnasiums an der Turnerstraße und der Förderschule für Geistigbehinderte an der Bahnhofstraße, die jeweils in Regie des Landratsamtes Mittelsachsen betrieben werden, sei ebenfalls nicht gefährdet. "Wir sprechen dabei von einem Zeitraum von rund zehn Jahren", sagte Mrosek. Flöhas Oberbürgermeister Volker Holuscha (Die Linke) unterstrich, dass die örtlichen Bildungseinrichtungen einen wichtigen Baustein innerhalb des Stadtentwicklungskonzepts darstellen.