Baubeginn an Kläranlage in Amerika

Bau Der Erweiterungsbau ist eine der größten Einzelinvestitionen des ZWA

baubeginn-an-klaeranlage-in-amerika
Foto: nastenkapeka/Getty Images/iStockphoto

Amerika. Vor kurzem startete Umweltminister Thomas Schmidt gemeinsam mit dem Bürgermeister von Penig, Thomas Eulenberger mit dem ersten Spatenstich die Arbeiten für die Erweiterung der Kläranlage. Die Kapazität der im Ortsteil Amerika betriebenen Anlage soll bei laufendem Betrieb von derzeit 9.000 "Einwohnergleichwerten" auf 40.000 erhöht werden. Dafür stellen der Bund und der Freistaat Sachsen zusammen rund 9,5 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung.

Mehr Abwasser - Größere Kläranlage

Die Gesamtinvestition von mehr als elf Millionen Euro soll bis Dezember 2020 abgeschlossen sein. Die Erweiterung der Kläranlage ist eine der größten Einzelinvestitionen in der Geschichte des Abwasserzweckverbandes "Mittleres Erzgebirgsvorland". Sie war wegen des gestiegenen Abwasseraufkommens aus Gewerbe und Industrie dringend erforderlich. Im Gewerbegebiet Penig-Tauscha hatte sich im Jahr 2013 die Kohrener Landmolkerei angesiedelt und der Papierhersteller Technocell Dekor hatte bereits zuvor seine Produktpalette verändert. Das führte unter anderem zu einem anderen Bedarf bei der Behandlung der entstehenden Abwässer. "Diese Ansiedlungen von Unternehmen sind zweifelsohne ein wichtiger Erfolg für Penig. Sie schaffen und sichern Arbeitsplätze im ländlichen Raum", so Thomas Schmidt.