Beim Aschermittwoch ging es deftig zu

Rede Freiberger CDU präsentiert sich mit konservativen Werten

Freiberg. 

Freiberg. Gleich im doppelten Sinne ging es deftig zu beim 11. Politischen Aschermittwoch der Freiberger CDU. Der Stadtverband traf sich im Hotel Kreller, um sowohl einem schmackhaften Essen zuzusprechen als auch den Reden am Pult zu folgen, die, wie an einem solchen tage üblich, wenig an Klarheit vermissen ließen. Doch ist ja genau das das Rezept, nach dem eine solche Veranstaltung gekocht wird. Neben Stadtchef Holger Reuter und Aschermittwochs-Urgestein Hans Joachim Walter trat als Gastredner diesmal Mittelsachsens FDP-Chef Marco Weißbach ans Mikrofon, um aus liberaler Sicht die Gesellschaft zu kommentieren.

Holger Reuter indes holte zu einem verbalen Rundumschlag aus, indem er die Zuhörer in die Zeit vor der Wende zurück versetzte und anhand von DDR-Parolen heutige Fehlentwicklungen brandmarkte. Grüne, Linke, aber auch die eigene Partei bekamen dabei ihr Fett weg. Mit Blick auf die Kandidatur von Friedrich Merz zum CDU-Vorsitzenden sagte er aber auch: "Es ist noch Hoffnung für uns."