Beim Judo können sie sich so richtig "auspowern"

Vorgestellt Die Trainingsgruppe der erwachsenen Judoka beim TSV 1878 Burgstädt

Burgstädt. 

"Die Trainingsgruppe der Erwachsenen hat jetzt wieder viel Spaß", weiß Rainer Spindler, Chef der Abteilung Judo beim Burgstädter TSV 1878. Rund ein Jahr hatte es für die gegenwärtig sieben Mitglieder dieser Gruppe kein regelmäßiges Training gegeben, bevor Spindler selbst die Gruppe übernahm. Mit dabei ist als einziges Mädchen auch die 15-jährige Frauke Müller: "Ich komme gut mit den Jungs klar", erklärt sie gleich, um allen diesbezüglichen Fragen zuvorzukommen. Immer montags und donnerstags trainieren diese Judoka ihren Sport. "Dabei geht es montags schwerpunktmäßig um Athletik und Kraft, während am Donnerstag die Technik im Vordergrund steht", so Spindler zu den Trainingsinhalten. Leider sind Wettkämpfe für das Septett eher kein Thema, weil es bei allen große zeitliche Unregelmäßigkeiten gibt, beispielsweise durch Schichtarbeit oder Studium. Trotzdem sind alle mit Feuereifer bei der Sache: "Mir gefällt besonders, dass ich beim Judo meinen ganzen Körper trainieren und mich richtig auspowern kann", erläutert der 22-jährige Alexander Dietze aus Rathendorf, weshalb ihm gerade dieser Sport so gut gefällt. Da fast alle aus der Erwachsenengruppe über die C-Trainer-Lizenz verfügen, können sie auch schnell mal aushelfen, wenn ihr Abteilungsleiter mal jemanden braucht. "Über mangelnde Unterstützung kann ich mich nicht beklagen", so Spindler. Das kommt letztlich vor allem dem leistungsstarken TSV-Nachwuchs zugute, der dem in diesem Jahr errungenen Sachsenmeistertitel in 2013 möglichst weitere folgen lassen will.