• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

Belegschaft ist in der Krise überdurchschnittlich gefordert

engagement Angela Gronwaldt ist Vorstand des Volkssolidarität-Regionalverbandes Freiberg

Flöha. 

Flöha. Der Volkssolidarität-Regionalverband Freiberg hätte 2020 gleich doppelt Grund zum Feiern gehabt. Schließlich gibt es den Verband seit nunmehr drei Jahrzehnten. Zudem wurde die Volkssolidarität vor 75 Jahren gegründet.

Doch mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie verlief alles anders. Sämtliche Feiern wurden abgesagt. Die Belegschaft ist deshalb in diesem Jahr überdurchschnittlich gefordert. Gemäß dem Leitmotiv des Verbandes "Miteinander-Füreinander - Solidarität leben" sind die rund 280 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der gemeinnützigen Wohlfahrtsorganisation unter anderem täglich unterwegs, um die Patienten im Rahmen der ambulanten Pflege zu versorgen. "Nicht nur in diesem Bereich sind unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer extrem gefordert. Für den bisherigen Einsatz möchte ich mich recht herzlich bedanken", betont Vorstand Angela Gronwaldt.

Hygienevorschriften machen die tägliche Arbeit aufwendiger

So verlangt zum Beispiel die Einhaltung der strengen Hygienevorschriften den Kolleginnen und Kollegen alles ab. Der Regionalverband Freiberg betreibt zudem zehn Kindergärten mit reichlich 1000 Plätzen, die sich unteren anderem in Flöha, Eppendorf, Leubsdorf, Clausnitz und Rechenberg-Bienenmühle befinden. Dort kümmern sich in normalen Zeiten fast 120 Pädagogen um die Mädchen und Jungen. Insbesondere Senioren fühlen sich in den drei Anlagen für Betreutes Wohnen in Flöha und Freiberg wohl.

Jeder einzelne Mitarbeiter zählt

Die vier Begegnungsstätten mussten leider zum zweiten Mal geschlossen werden. "Wir werden auch in den kommenden Monaten vor großen Herausforderungen stehen, die wir nur gemeinsam meistern können. Das gilt natürlich auch für die Arbeit in den Sozialstationen und Tagespflegen, die sich in Flöha und Freiberg befinden. Da zählt jeder Mitarbeiter", sagt Angela Gronwaldt.