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Bemerkenswerte Kupferstiche in der Petrikirche

Ausstellung Kupferstiche von Zettl in Freiberg

Freiberg. 

Freiberg. Eine bemerkenswerte Ausstellung wird am heutigen Donnerstag um 19 Uhr in der Freiberger Petrikirche mit einer festlichen Vernissage eröffnet. Bis zum 28. Oktober sind hier Kupferstiche des Künstlers Baldwin Zettl zu sehen. Dabei handelt es sich um Werke, die einer Fantasie entspringen, welche ihren Rahmen fast zu sprengen droht.

Kraftvoll, überbordend und filigran fordern sie den Betrachter zur Auseinandersetzung auf, und zwar mit seinem Begriff von Schönheit, aber auch mit den Problemen der Zeit. "Baldwin Zettl ist ein Kupferstecher, der die Technik perfekt beherrscht, der nur wenige Quadratzentimeter braucht, um Wirkungen zu erzielen, für die andere ins große Format gehen müssen", sagt der Kunstwissenschaftler Harald Marx, der bei der Vernissage die einleitenden Worte sprechen wird.

Zettl wurde 1943 im heute tschechischen Falkenau bei Eger geboren. Zu seinen Lehrern in Hildburghausen, Meiningen und Leipzig gehörten unter anderem Klaus Magnus oder Werner Tübke. Den wohl größten Einfluss übte aber das Werk des Görlitzer Künstlers Johannes Wüsten auf ihn aus. Zettls Arbeiten zu erkunden ist lohnend. Die Petrikirche bietet dazu nun Gelegenheit.



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