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Bergarchiv Freiberg erhält einst verschollenes wertvolles Zechenregister

Bergbau Letzte Woche wurde das Archiv an die Stiftung übergeben

Freiberg. 

Freiberg. Letzte Woche Donnerstag übergaben  Vertreter der Saxonia-Freiberg-Stiftung dem Leiter des Sächsischen Bergarchivs in Freiberg, Peter Hoheisel, ein Zechenregister der Kuhschacht Fundgrube samt Methusalem Fundgrube bei Freiberg aus dem dritten Quartal des Jahres 1805.  In den Zechenregistern wurden alle Aktivitäten in den einzelnen Gruben verzeichnet. Diese mussten viermal jährlich zur Überprüfung den zuständigen Bergämtern vorgelegt werden.

Lücke wird endlich geschlossen

Die Stiftung kam in den Besitz dieses historisch bedeutsamen Dokumentes durch die Spende des Freibergers Dr. Roland Ladwig. Das Zechenregister füllt eine Lücke aus, galt es doch lange Jahre als nicht auffindbar. Das Bergarchiv beherbergt momentan rund 140.000 solcher Register vom 16. bis 19. Jahrhundert.