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Bergbaualltag im Bild festgehalten

Geschichte Kabinettausstellung im Museum mit besonderen Aufnahmen

Freiberg. 

Freiberg. Es sind besondere Fotos, welche seit Mittwoch in einer Sonderausstellung des Stadt- und Bergbaumuseums Freiberg zu sehen sind.

Gezeigt werden historische Aufnahmen, welche der Fotograf Heinrich Börner im Jahr 1892 in einer großen Mappe veröffentlichte und die allesamt in den Bergwerken Freibergs unter Tage aufgenommen wurden.

Bergbaualltag hautnah

Damit war Börner ein wahrer Pionier, denn erst drei Jahre zuvor war andernorts mit solchen Fotografien begonnen worden. Kuratorin Gisela Parak stellt die Bilder in einen Kontext zu den damaligen technischen Entwicklungen im Bergbau, zeigt deshalb auch Arbeitsgerät im Original, welches auf den Fotos zu sehen ist. Auch wird die Geschichte der professionellen Fotografie in Freiberg jener Jahre nachgezeichnet und der Anteil von Börners Arbeit an Lehrwerken zum Bergbau herausgestellt.

Die Fotos stammen allesamt aus dem Fundus des Museums. "Wir haben rund 106.000 Fotoobjekte im Bestand", so Museumsdirektorin Andrea Riedel. "Etwa 75 Prozent davon sind bereits aufgearbeitet." Aus solcher Menge das Richtige zu finden war nicht leicht. "Man greift sich kleine Dinge heraus", sagt Gisela Parak.

Die Fotomappe Heinrich Börners war insofern ein Glücksgriff. Die Ausstellung ist noch bis zum 15. Juli zu erleben.



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