Bergmännisch nach Tradition

Adventszeit Neues auf dem Freiberger Christmarkt

Einiges wird in diesem Jahr neu sein auf dem Freiberger Christmarkt. "Schon vor einer ganzen Weile haben wir uns Gedanken gemacht, wie man sich anderen erzgebirgischen Weihnachtsmärkten stärker abheben kann", erzählt Knut Neumann, Chef der Stadtmarketing. "Wir kamen dann auf etwas eigentlich sehr Naheliegendes und besannen uns auf unsere bergmännische Tradition." Und deshalb öffnet der 23. Freiberger Christmarkt vom 27. November bis zum 23. Dezember unter dem Motto "Original bergmännisch im Erzgebirge" seine Pforten. Die fast 100 Holzhütten werden bergmännisch dekoriert sein und erhalten Namen, die der großen Zahl an historischen Bergbauberufen entnommen sind. So findet man erzgebirgische Volkskunst nun beim "Bergzimmerling", beim "Schmelzer" Glühwein und was man beim "Zinnschmelzer" erwerben kann, muss wohl nicht extra gesagt werden. "Die bekannte Gemütlichkeit und das Flair werden dabei erhalten bleiben", versichert Knut Neumann. Neu sind auch die Glühweintassen, die an jeder entsprechenden Hütte nicht nur benutzt, sondern auch erworben werden können. Auf ihnen zu sehen sind neben einem Bild vom Obermarkt, auch die "Schirmherren" des Marktes Engel und Bergmann. Über das vielfältige Programm des bergmännischen Christmarktes werden wir in unserem Blatt berichten. Vorab die ersten wichtigen Termine: Festliche Eröffnung mit Stollenanschnitt ist am 1. Dezember ab 14 Uhr und die Bergparade zur Mettenschicht am 8. Dezember ab 18 Uhr. Uns allen eine schöne und friedliche Weihnachtszeit.