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Berufsorientierung ist wichtig

Ausbildung Mehr Teilnehmer an Woche der offenen Unternehmen

Freiberg. 

Es sind Zahlen, welche nachdenklich machen. 12 Prozent aller im Jahr 2013 geschlossenen Ausbildungsverträge im Kammerbezirk Chemnitz sind mittlerweile wieder aufgelöst. Das entspricht 1.265 von 10.607 Ausbildungsverhältnissen. Lediglich in 388 Fällen konnte die Ausbildung in einem gleichen oder anderen Beruf fortgesetzt werden. "Das ist ein ganz klares Zeichen für mangelnde Berufsorientierung", stellt auch Thomas Kolbe, Unternehmer aus Döbeln und Präsident der mittelsächsischen Unternehmerversammlung, fest. "Diese Zahl muss unbedingt geringer werden. Das kostet alle Beteiligten zu viel Zeit und Geld." Dass das Problem auch andernorts erkannt wurde, zeigt die Beteiligung an der Woche der offenen Unternehmen. Waren es im vergangenen Jahr lediglich 40 Unternehmen, 32 Schulen und 190 Schüler, die mitmachten, so sind es diesmal 140 Unternehmen, 56 Schulen und sage und schreibe 1.050 Schüler.

"Es ist in Zeiten des demografischen Wandels dringender denn je, dass die jungen Menschen sich ganz genau vorher informieren, welchen Beruf sie wählen wollen", so Kolbe. Die Möglichkeiten seien so gut wie lange nicht. Ist die Woche der offenen Unternehmen vorbei, bietet sich beispielsweise das Portal www.karriere-rockt.de der Industrie- und Handelskammer an, sich über das Ausbildungsangebot zu informieren.