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Berufsrückkehrer: Beratungsstand ist öfters unterwegs!

Angebot Berufsrückkehrer können sich bei der Bundesagentur für Arbeit informieren

Mittweida. 

Mittweida. Wer Lust hatte, konnte am Stand der Bundesagentur für Arbeit auf dem Wochenmarkt in Mittweida einen Kaffee trinken. Aber nicht nur das war das Anliegen von Monika Löbel und Kollegin Antje Dorn. Sie hatten außerdem jede Menge Infomaterial mitgebracht und suchten das Gespräch mit Fußgängern zum Motto "Verdiene deine eigenen Brötchen".

Nicht nur eine Besuchergruppe

"Unser Anliegen ist, Berufsrückkehrer über ihre Möglichkeiten für einen Neubeginn zu informieren und ihre Fragen zu beantworten. Im letzten Jahr hatten wir hier auch schon gute Gespräche", berichtet Monika Löbel von der Agentur für Arbeit Freiberg. Besonders junge Frauen, die sich noch in der Elternzeit befinden und danach in ihren Beruf zurückkehren wollen oder einen Neuanfang ins Auge gefasst haben, sind ihre Zielgruppe.

Es betrifft aber auch Menschen, die wegen der Pflege von Angehörigen ihren Beruf eine Weile nicht ausgeübt haben. So kommt beispielsweise Sophie Seidel auf die beiden Beraterinnen zu und will sich über eine Erstausbildung beraten lassen. Sie hat bereits viele Praktika gemacht und weiß genau, was sie nicht machen will und für was sie sich besonders interessiert. "Nehmen sie doch mal einen Termin bei unserem Berufsberater in Hainichen wahr, der ist der kompetente Ansprechpartner für die Ausbildung", erklärt Antje Dorn vom Jobcenter Mittelsachsen und überreicht dazu noch eine Broschüre.

Die Besucher des Wochenmarktes sind größtenteils Rentner, die aber auch verschiedene Anliegen haben. "Einige erkunden sich im Auftrag ihrer Kinder oder Enkel. Auch kam eine Frage nach einen Nebenjob. Das ist aber nicht unser Ressort. Wir schicken aber niemanden weg und geben auch bei solchen Fragen Ratschläge", sagen die Mitarbeiterinnen.

Gemütlichere Atmosphäre

Der Beratungsstand ist öfters unterwegs, so auch am 14. August auf dem Obermarkt in Freiberg oder in der Bibliothek in Döbeln und Hartha. "Im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit nutzen wir solche Außentermine, um an die Menschen heran zu kommen, die sonst Schwellenangst haben und uns nicht oder selten auf dem Amt besuchen. Bei einem Kaffee lässt es sich besser unterhalten als im Bürozimmer", stellt Monika Löbel fest.

Sie konnte außerdem Fragen zu Bewerbungsunterlagen, wo man nach freien Stellenangeboten suchen kann, Hilfeleistungen von dritten und welche Ansprechpartner im Jobcenter für was zuständig sind, beantworten.



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