Beschwerden über schlechten Winterdienst

Winterdienst Freibergs Räumkräfte sind gefordert

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Der Wintereinbruch hat auch Freiberg im Griff. Der Winterdienst ist im vollen Einsatz. Foto: Wieland Josch

Freiberg. Die Stadtverwaltung Freiberg hat auf vereinzelte Kritik aus der Bevölkerung am Winterräumdienst reagiert. Einige Bürger hatten sich über die mangelhafte Beseitigung der Schneemengen beschwert. Bürgermeister Holger Reuter sieht die Arbeit seiner Mitarbeiter hingegen als so effektiv wie derzeit möglich an. "Der Winterdienst ist in drei Dringlichkeitsstufen unterteilt", erläutert er. "Zunächst werden die Hauptstraßen beräumt, danach die Sammelstraßen, zu denen unter anderem die Karl-Kegel-Straße zählt, und dann erst die Anliegerstraßen." Das sei ein Modus, der sich über Jahrzehnte bewährt habe.

Der Winterdienst der Stadt vollbringe derzeit auf den 140 Kilometern Straßennetz Höchstleistungen. Verständnis gibt es für den Ärger über schlecht geräumte Gehwege. Dafür sind die Hauseigner verantwortlich. "Wir haben zunächst nur die Möglichkeit, diese bei Versäumnissen anzuschreiben", so Reuter. "Danach können wir eine Mahnung schicken und erst dann sind Strafen möglich." Meist jedoch sei der Schnee längst weg, bis der letzte Punkt greife.