Besonderer Workshop: Erlebnismuseum wird zur Badestube

Zeit-Werk-Stadt Frankenberg veranstaltet besondere Aktion

Frankenberg

Die Zeiten sind längst vorbei, dass der Bader eine Badestube besaß und die Badenden dort einen Service, wie die Körperpflege, in Anspruch nehmen konnten. In Frankenberg erinnern die Badergasse und der Baderberg an diesem ehemaligen Berufsstand.

 

Badekultur im Wandel der Zeit

Jetzt bietet die Zeit-Werk-Stadt an der Chemnitzer Straße am 16. Januar die Möglichkeit, ab 18 Uhr mehr über die Badekultur vergangener Jahrhunderte sowie die damaligen hygienischen Verhältnisse zu erfahren. Unter dem Titel "Badekultur von der Antike bis zur Neuzeit" erwartet die Gäste ein Vortrag zum Kennenlernen, Anfassen und Mitmachen - eine spannende Mischung aus Kulturgeschichte, Sinneserlebnis und praktischem Workshop.

Mythen, Gerüche und Hygiene früherer Zeiten

Carmen Petrus wird dann untern anderem erklären, woher damals das Wasser kam und wie oft überhaupt gebadet wurde. Waren die Menschen früherer Zeiten tatsächlich stinkende Bademuffel, die abends verlaust und verkrustet ins Bett plumpsten und den Bettwanzen zum Opfer fielen?

"Die Gäste können gemeinsam mit Carmen Petrus den Schleier über seltsamen Gerüchten und Gerüchen vergangener Zeiten lüften und entdecken, wie sich das Baden im Laufe der Jahrhunderte verändert hat und welche Rolle das "weiße Gold", das Salz, dabei spielte", sagt Ines Richter vom Erlebnismuseum der Stadt Frankenberg.

Mitmach-Erlebnis: Badesalz herstellen

Sie macht zugleich auf ein wohltuendes Mitmach-Erlebnis aufmerksam. "Direkt im Anschluss an den bebilderten Vortrag stellen alle Teilnehmenden gemeinsam ein duftendes Badesalz her, das das neu erworbene Wissen gleich praktisch werden lässt.

Das selbst hergestellte Badesalz darf anschließend zur eigenen Verwendung mit nach Hause genommen werden".

Die Teilnehmerzahl ist limitiert, es wurden schon zahlreiche Tickets verkauft. Noch gibt es Karten Bis zum 14. Januar ist eine Anmeldung (Telefon : 037206 / 619620, E-Mail: [email protected]) erforderlich. Die Teilnahme kostet inklusive des Workshops und dem Ausstellungsbesuch 23 Euro.

 

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