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Besseres Angebot im Palliativ-Bereich

Klinikum Neue Räume stehen zur Verfügung

Glauchau. 

In dieser Woche wird die neu gestaltete palliativmedizinische Versorgungseinheit im Rudolf-Virchow-Klinikum in Glauchau eröffnet. Der neu geschaffene eigenständige Bereich verfügt über sechs Einbettzimmer. Die freundlich und wohnlich eingerichtete Palliativeinheit in ruhiger Atmosphäre wurde an die speziellen Bedürfnisse der Patienten angepasst. Die Zimmer sind so strukturiert, dass auch Angehörige mit aufgenommen werden können. Weiterhin wurde ein Wohnraum mit integrierter Küche geschaffen, um den Patienten eine alltagsnahe Betreuung zu ermöglichen.

Die palliativmedizinische Komplexversorgung verfolgt das Ziel, die Lebensqualität von Patienten mit unheilbaren Erkrankungen und weit fortgeschrittenem Erkrankungsverlauf zu verbessern. Zudem sei es wichtig, eine umfassende Hilfe im sozialen Bereich zu leisten. In der Palliativeinheit werden Patienten und Angehörige von Anfang an gemeinsam betreut. Dabei steht ein multiprofessionelles Team aus speziell ausgebildeten Ärzten, Fachschwestern, Physio- und Psychotherapeuten, Sozialdienstmitarbeitern, Diätberatern und einem Seelsorger zur Verfügung. "Die Betreuung erfolgt in freundlich gestalteten Patientenzimmern in ruhiger Atmosphäre und bietet sowohl Rückzugs- als auch Kontaktmöglichkeiten. Angepasst an die jeweiligen Bedürfnisse, suchen wir neben der Akutbehandlung einen individuell ausgerichteten Weg, der ein Leben zuhause, in einem Hospiz, in einer Pflegeeinrichtung oder ein Begleiten des letzten Lebensabschnittes im Krankenhaus bedeuten kann", so die Leiterin der palliativmedizinischen Behandlung, Oberärztin Dr. med. Andrea Wallroth. Die Palliativbetreuung wird im Rudolf-Virchow-Klinikum bereits seit vielen Jahren angeboten. Im Jahr 2013 wurde die Palliativbetreuung im Klinikum als eigenständige Versorgungseinheit mit drei Betten zentralisiert.



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