Beste Bedingungen für Kameraden

Einweihung Neues Feuerwehrgerätehaus in Siebenlehn

Der kommende Samstag, der 3. Oktober, wird ein Tag der Freude in Siebenlehn werden. Und dabei dürfte ausnahmsweise nicht der 25. Jahrestag der Wiedervereinigung den Grund dafür liefern. Vielmehr wird an jenem Tag ein Zustand beendet, der mehr und mehr schwieriger geworden war, besonders für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Um 10 Uhr findet endlich die Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses statt. Wer das alte kennt, der weiß, wie nötig dieser Neubau wurde. "Von all den sieben Wehren in der Gemeinde Großschirma hatte die in Siebenlehn bislang die schlechtesten Bedingungen", sagt auch Bürgermeister Volkmar Schreiter, dem man die Freude über das neue Gebäude deutlich ansehen kann. "Hinzu kommt, dass diese Wehr gemeinsam mit der von Großschirma die meisten Einsätze zu bewältigen hat." Das liegt vor allem an der Infrastruktur. Durch die Nähe zur Autobahn werden die Siebenlehner Kameraden häufig von auswärts zu Hilfe gerufen, durchaus auch kreisübergreifend.

"Es war also höchste Zeit, hier eine Verbesserung zu schaffen", so Schreiter. Unweit des alten Gebäudes, auf dem gemeindeeigenen Gelände des Gewerbegebietes, fand sich ein guter Platz. Die Planungen begannen im Sommer 2013, zuständig dafür war das Bauplanungsbüro Mann & Pitzler aus Brand-Erbisdorf. "Das Gebäude ist eingeschossig, nicht unterkellert, massiv und konventionell errichtet", erläutert Uwe Pitzler.

"Daran beteiligt waren 19 bauausführende Gewerke aus den Regionen Mittelsachsen, Erzgebirge und Chemnitz, denen eine sehr gute handwerkliche Arbeit bescheinigt werden kann." Auch die Zusammenarbeit von Gemeinde und Feuerwehr mit den Planern war hervorragend. "Wir haben etwa 860.000 Euro investiert", sagt Volkmar Schreiter.

"Und das ist der Bedeutung durchaus angemessen." Die Vorfreude der Kameraden ist schon sehr groß. Nach der Einweihung erfolgt dann der Umzug, wie alles bei der FFW ehrenamtlich in der Freizeit, weshalb bis 31. Dezember dafür Zeit ist. Danach soll das alte Gebäude ausgeschrieben und verkauft werden.