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Beste Praxisberaterin kommt aus Hainichen

Ehrung Sachsens Kultusminister zeichnet Jana Schulz aus der Keller-Oberschule aus

Dresden/Hainichen. 

Dresden/Hainichen. Die besten Praxisberater an Sachsens Oberschulen wurden kürzlich erstmals ausgezeichnet: Über den mit 1.000 Euro dotierten ersten Preis durfte sich Jana Schulz aus der Friedrich-Gottlob-Keller-Oberschule Hainichen freuen. Außerdem dürfen sich die vier Preisträger - der dritte Preis wurde zwei Mal vergeben - über einen Kompetenzpreis freuen. Das bedeutet, sie erhalten nach ihren Wünschen ein Seminar, dessen Inhalte sie bei ihrer weiteren Arbeit mit den 13- und 14-Jährigen im Bereich der Berufsorientierung, Gesprächsführung oder Stärkenermittlung weiter bringt.

"Arbeit ist unverzichtbar"

Insgesamt lagen 47 Nominierungen fürs Ermitteln der besten Praxisberater vor. Die Auszeichnung erfolgte beim großen Austausch- und Transfertreffen aller Praxisberater im Tagungszentrum der Sächsischen Wirtschaft in Radebeul. Für den Wettbewerb waren Schulleiter von Oberschulen aufgefordert, erfolgreich arbeitende Praxisberater, die seit mindestens einem Jahr an der Schule tätig waren, zu nominieren. Dazu wurden Selbst- und Sozialkompetenz, Kreativität, Engagement, Fachwissen und die Kommunikationskompetenz der Berater bewertet. Alle Praxisberater erhalten vorbereitend eine Fortbildung. Berufsberater arbeiten mit den entsprechenden Projektergebnissen dann in den Klassenstufen neun und zehn weiter.

Seit dem Schuljahr 2013/14 unterstützen Praxisberater Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sieben und acht an Oberschulen bei einer passgenauen Berufsorientierung. Derzeit gibt es im Freistaat 160 Praxisberater an 150 Oberschulen. "Die Arbeit der Praxisberater ist unverzichtbar für eine optimale Berufsorientierung. Mit der Auszeichnung wollen wir die Leistungen der Praxisberater würdigen und ihre Arbeit mehr ins Licht der Öffentlichkeit rücken", sagte der sächsische Kultusminister Christian Piwarz (CDU) zum Anliegen dieser Ehrung.

Preisträger 2018: 1. Platz: Jana Schulz, Friedrich-Gottlob-Keller-Oberschule Hainichen (1.000 Euro); 2. Platz: Kathleen Riedel, Josephinen-Oberschule, Chemnitz (750 Euro); 3. Platz: Elke Rössel, Goethe-Oberschule Breitenbrunn (500 Euro) und Franziska Seppelt, Freie Oberschule Rahn Education, Leipzig (500 Euro). Weitere Informationen auch im Internet unter www.bildung.sachsen.de/7654.htm



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