Besuche am Heiligabend: Dank an Menschen im Dienst

Ein Dank, der an Heiligabend sichtbar wird

Freiberg

Wenn in Freiberg viele Lichter angehen und Familien zusammenrücken, sind andere längst im Dienst. Genau deshalb ist es gute Tradition, dass das Stadtoberhaupt am Heiligabend Menschen besucht, die die Feiertage nicht zu Hause verbringen können, weil sie für Freiberg im Einsatz sind. Mit kleinen Gesten und offenen Worten sagen Bürgermeister Martin Seltmann und Philipp Preißler, Leiter Büro OB und Stadtrat, Danke für Arbeit, die oft selbstverständlich wirkt und doch unbezahlbar ist.

Wärme, die man nicht nur spürt

Startpunkt der Tour ist das Heizhaus der Stadtwerke an der Chemnitzer Straße. Hier sorgen die Mitarbeitenden dafür, dass Wohnungen warm bleiben und niemand an den Feiertagen frieren muss. Zwischen Technik und Verantwortung wird deutlich, wie viel Fürsorge in verlässlicher Infrastruktur steckt. Dankbarkeit trifft auf Stolz, weil der Einsatz im Hintergrund den Alltag aller trägt.

Begegnungen, die Herzen öffnen

Im Tierpark wartet ein besonders heiterer Empfang. Bei Kaffee und freundlichen Worten dürfen die Gäste ihre mitgebrachten Leckerbissen persönlich an die Tiere verfüttern. Ein kurzer Moment, der Leichtigkeit schenkt und zugleich Anerkennung für die Arbeit, die auch an Feiertagen weitergeht.

Zeit schenken, wo Zeit zählt

Herzlich ist die Stimmung in den Seniorenheimen Seniorenheime Freiberg gemeinnützige GmbH und deren Pflegestationen. Im Seniorenheim Haus Elisabeth werden die Gäste willkommen geheißen und übergeben Präsente an die Abteilungsleitungen der Pflege. Ähnlich warm geht es im Johanneshof weiter, anschließend im Seniorenheim Johanna Rau, wo Pflegedienstleiterin Simone Schönfeld den Dank stellvertretend entgegennimmt und gleichzeitig an ihre Mitarbeiter ausspricht. Überall spürt man, wie sehr Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitende diese Aufmerksamkeit schätzen.

Ein Jubiläum und ein stiller Einsatz

Zwischen den Stationen liegt ein besonderer Besuch. Eva und Karl Heinz Hachenberger feiern ihren siebzigsten Hochzeitstag. Ein festlicher Augenblick, der zeigt, wie wertvoll Zusammenhalt ist. Trotz des Überraschungsbesuches freuten sich die Jubilare und erzählten von ihrer gemeinsamen erfüllten Zeit. In der Malteser Rettungswache gibt es gerade keinen Einsatz, sodass Zeit für ein paar ruhige Minuten blieb. Auch das gehört zu diesem Heiligabend in Freiberg. Wachsam sein, bereit sein, da sein. Und dafür ein ehrliches Danke erhalten.

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