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Betriebe mit hochklassigen Produkten

Ausgewählt Wirtschaftshof "Sachsenland" bekam Ministerbesuch

Limbach-Oberfrohna. 

Reger Andrang herrschte am Mittwoch auf dem sonst so beschaulichen Gelände der Außenstelle des Wirtschaftshofes "Sachsenland" am Pleißaer Lindenhof. Thomas Schmidt hatte seinen einstigen Lehrbetrieb, auf dem er vor 35 Jahren zum Agrotechniker-Mechanisator ausgebildet worden war, für einen Besuch ausgewählt, bei dem er demonstrieren wollte, dass die so viel diskutierte Tierhaltung in Sachsen durchaus vorzeigbar ist. "Dabei haben wir uns bewusst für gestandene Unternehmen mit alter Bausubstanz entschieden - und nicht etwa für einen mit Fördermitteln aufwändig sanierten Hof", so der Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft. Damit lag er in Pleißa genau richtig - die heutigen Stallanlagen waren 1990 aus einer früheren LPG heraus gegründet worden. Dass es bei "Sachsenland" stimmig zugeht, mussten nach Beendigung des Rundgangs auch die zahlreichen Medienvertreter zugeben: "Aktuell haben wir rund 130 Mitarbeiter, deren Durchschnittsalter unter 42 Jahren liegt", betonte Jens Hoffmann. In den letzten 25 Jahren hat sich die Fläche des Unternehmens auf 3300 Hektar verdoppelt. "Wir bei 'Sachsenland' suchen immer wieder noch optimalen Lösungen für Mensch und Tier", erklärte der Vorstandsvorsitzende und Personalchef. "Bei uns wird ein sehr hohes Maß an Tierwohl gelebt, was man an den Reaktionen der Rinder, aber auch an den Augen unserer Schweine sehen kann." Der Hof mit Stammsitz in Röhrsdorf und Wittgensdorf verfügt über sechs hauseigene Filialen zur Direktvermarktung.



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