Bibliothek: 360.000 Euro für Sanierung

Förderung Programm des Freistaats fördert Rochlitzer Projekt

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Foto: Andrea Funke

Rochlitz. In Rochlitz stehen alle in den Startlöchern um mit der Sanierung und Rekonstruktion der städtischen Bibliothek beginnen zu können. Der Umzug mit mehr als 45.000 Medien erfolgte bereits im Dezember ins Interimsquartier Sternstraße 1. Nun erfolgte mit der Übergabe des Förderbescheids durch Staatsminister Thomas Schmidt (l.) an Oberbürgermeister Frank Dehne quasi der Startschuss.

Stadt muss Teile selbst zahlen

Die Stadt Rochlitz erhält aus dem Programm "Brücken in die Zukunft" rund 360.000 Euro. "Ich freue mich, dass wir dieses Projekt, das mit Gesamtausgaben von etwa 2,65 Millionen Euro zu Buche schlägt, durch Fördermittel unterstützen können. Die restliche Finanzierung setzt sich zusammen aus Mitteln der Städtebauförderung in Höhe von rund 1,37 Millionen Euro sowie aus Eigenmitteln der Stadt von rund 920.000 Euro", sagte Staatsminister Schmidt.

Die Bibliothek befindet sich in dem Gebäude der ehemaligen Lateinschule in der Schulgasse und wird auf einer Bestandsfläche von circa 1.050 Quadratmetern komplett saniert, brandschutztechnisch ertüchtigt und barrierefrei gestaltet.

"Wir schaffen ein modernes Gebäude in historischer Hülle mit einer multifunktionalen Nutzung. Neben der Bücherei sollen auch der Fürstenzug als Dauerausstellung im Dachgeschoss sowie Mehrzweckräume für Schulungen und Veranstaltungen im Erdgeschoss entstehen", sagt Frank Dehne, der mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren rechnet.

Förderprogramm ist sehr gefragt

"Die Investitionsprioritäten der Landkreise, Städte und Gemeinden in Sachsen sind vielfältig. Im Programm 'Brücken in die Zukunft' konnten die Kommunen selbst entscheiden, was ihnen wichtig ist. Die Sanierung und Rekonstruktion der Bibliothek steht dabei für viele weitere Gebäude im Freistaat Sachsen. Mehr als 2.000 Maßnahmen für Schulen, Kindergärten, Sportstätten, Straßen und Verwaltungsgebäude werden mit diesem Programm unterstützt. Die sächsischen Kommunen nutzen das Programm auf breiter Front, um ihre Infrastruktur fit für die Zukunft zu machen", so der Minister abschließend.