Bisherige Unterbringung lief erfolgreich

Flüchtlingskrise Stadt stellt neue Objekte für Asylsuchende vor

Stand dieses Wochenendes leben 90 Asylsuchende in der Stadt Limbach-Oberfrohna. Bislang wurden sie dezentral auf Wohnungen im Stadtgebiet verteilt: "Es leben Flüchtlinge in Wohnblöcken an der Waldenburger Straße, im Wasserturmgebiet, am Hohen Hain und in einem Wohnblock in Bräunsdorf", gab Frances Mildner bekannt. "Wir rechnen damit, dass es bis zum Jahresende 150 Personen sein werden, die in den Ortsteilen untergebracht werden müssen." Ab der nächsten Woche wird dafür auch das Gebäude Südstraße 10 zur Verfügung gestellt, das in den letzten Wochen für diese Belange ausgebaut wurde. Laut der Stadtsprecherin werden dort 90 Menschen leben können. Da mit dem neuen Jahr der Zustrom von Asylsuchenden aber nicht abreißen wird, sind weitere Unterkünfte nötig - zumal der Ausbau des früheren AOK-Gebäudes erst im Frühling abgeschlossen sein kann. "Deswegen hat der Stadtrat zugestimmt, die frühere Wasserturmschule an den Landkreis bis maximal März 2017 zu vermieten. Dort können gut 200 Flüchtlinge eine Notunterkunft finden", so Mildner. Für die Anwohner des Gebietes am Wasserturm ist dazu eine Infoveranstaltung am kommenden Montag vorgesehen. Wann genau das Objekt bezogen werden kann, steht aktuell noch nicht fest. Oft wird auch die Frage gestellt, woher die Flüchtlinge ursprünglich stammen. "In Limbach-Oberfrohna haben wir Menschen aus Syrien, Irak, Iran und Afghanistan aufgenommen. Von den bisher angekommenen sind 49 Kinder", informierte Mildner zusätzlich. OB Jesko Vogel möchte sich bei allen Helfern bedanken, die dafür gesorgt haben, dass die bisherige Unterbringung reibungslos gelaufen ist. Er appelliert weiter an alle, die über leere Wohnungen verfügen, diese so schnell wie möglich anzubieten.