Bislang gab es keinen Ärger

Asyl Erstaufnahme funktioniert

Im Nachgang der jüngsten Sitzung des Frankenberger Stadtrates hat sich Bürgermeister Thomas Firmenich auch auf der Internetseite der Stadt noch einmal ausführlich zur Asylproblematik geäußert. Demnach seien Ende Oktober in zwei Bussen insgesamt 300 Asylbewerber in der Erstaufnahmeeinrichtung in Frankenberg untergebracht wurden, darunter etwa 90 Kinder. Ein Teil der Asylsuchenden sei inzwischen zu Familienangehörigen in Westdeutschland weitergereist. Die freien Kapazitäten wurden neu belegt.

Die ärztliche Betreuung der Asylsuchenden sei durch Frankenberger Ärzte gewährleistet. Die Menschen in der Notunterkunft werden von 18 hauptamtlichen Mitarbeitern des DRK betreut. Weiterhin sind ein Wachschutz sowie vier Bundeswehrsoldaten tagsüber und drei Soldaten nachts im Einsatz. "Insgesamt funktioniert die Erstaufnahmeeinrichtung problemlos. Das DRK hat einen engen Draht zur Polizei. Bisher gab es keine Vorkommnisse, teilt der Bürgermeister mit.

Trotz Ablehnung ihrer Petition hält die Bürgerbewegung indes an ihrer Forderung nach einem Bürgerentscheid fest.