Bitte wenden: Bauarbeiten in Niederwiesa dauern an

Baustelle Geplantes Bauende kann nicht eingehalten werden

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Die Fertigstellung der Ortsdurchfahrt in Niederwiesa verzögert sich um mehrere Wochen. Foto: Ulli Schubert

Niederwiesa. Wer zum Rathaus in Niederwiesa fahren will, muss sich vorher gut überlegen, welchen Weg er einschlägt. Grund dafür sind die Straßenbaumaßnahmen im Ortszentrum und die damit verbundene Sperrung der Chemnitzer und der Dresdner Straße von der "Getränkewelt" bis Höhe Edeka-Markt.

Wo geht`s lang?

"Die Kreuzung Dresdner mit der Bahnhofstraße ist das schwierigste Teilstück aus meiner Sicht. Wir müssen nämlich eine Zufahrt zum Bahnhof garantieren", erklärt Bürgermeisterin Ilona Meier. Die entsprechenden Regelungen sollen in diesen Tagen getroffen werden.

Die Straße wird in einer neuen Breite von sechs Metern gebaut, beidseitig werden die Gehwege im Auftrag der Gemeinde angepasst beziehungsweise erneuert sowie Längsparkflächen mit einer Breite von 2,5 Metern wechselseitig neu angelegt.

Kosten belaufen sich auf über 700.000 Euro

Die Höhe der Gesamtinvestition beläuft sich laut Plan auf 710.000 Euro. Die Maßnahme wird über das Programm "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" zu 85 Prozent gefördert.

Ursprünglich war für Ende des Monats auch das Ende des Straßenbaus geplant, dieser verzögert sich nach jetzigem Stand jedoch bis in den August. "Das lag auch daran, dass Leitungen des ZWA ausgewechselt werden mussten. Zunächst war das nicht geplant", so das Gemeindeoberhaupt.

Auch eine neue Turnhalle muss her

Ein weiteres Bauprojekt ist der Ersatzneubau der Turnhalle an den beiden Schulen, um den in Niederwiesa schon seit Jahren gerungen wird. "Wir wollen bis zum 31. August einen entsprechenden Förderantrag bei der Sächsischen Aufbaubank für die Zweifeld-Sporthalle stellen", so die Bürgermeisterin.

Die Unterlagen werden vom Architekturbüro Mehlhorn vorbereitet. Eine Arbeitsgruppe, zu der auch Mitglieder des Sportvereins gehören, hatte vorher die Wünsche gebündelt. Ilona Meier geht von Kosten von mehr als 3 Millionen Euro aus, die nur zu 40 Prozent gefördert werden. Das sei ein richtiger Kraftakt für die Gemeinde.