Blaualgen im Waldbad Freiberg: Badeverbot am Großen Teich

Bei einer Kontrolle der Wasserqualität wurden Blaualgen im Waldbad „Großer Teich“ nachgewiesen. Die Stadt Freiberg hat deshalb vorsorglich ein Badeverbot ausgesprochen. Spielplatz und Grillplätze bleiben geöffnet.

Freiberg

Im Waldbad „Großer Teich“ in Freiberg ist das Baden derzeit nicht erlaubt. Grund dafür ist der Nachweis von Blaualgen bei einer aktuellen Kontrolle der Wasserqualität. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes hat die Stadtverwaltung Freiberg vorsorglich ein Badeverbot verhängt.

Die Wasserqualität wird weiterhin regelmäßig überprüft. Sobald die Belastung zurückgeht und das Baden wieder unbedenklich möglich ist, wird die Stadt über die Aufhebung des Badeverbots informieren.

Gelände bleibt für Besucher geöffnet

Trotz des Badeverbots bleibt das Gelände des Waldbades weiterhin zugänglich. Besucher können den Spielplatz sowie die vorhandenen Grillstellen wie gewohnt nutzen. Vor Ort weisen Hinweisschilder auf das bestehende Badeverbot hin.

Die Stadtverwaltung bittet alle Besucher, die Sperrung des Badebereichs zu beachten und nicht ins Wasser zu gehen.

Warum Blaualgen gefährlich sein können

Blaualgen, auch Cyanobakterien genannt, treten besonders bei warmen Temperaturen und intensiver Sonneneinstrahlung verstärkt auf. Sie können gesundheitliche Beschwerden wie Hautreizungen, Übelkeit oder andere Reizungen verursachen.

Vor allem Kinder, ältere Menschen und empfindliche Personen sollten den Kontakt mit belastetem Wasser vermeiden.

Stadt informiert über weitere Entwicklung

Die Stadt Freiberg wird die Situation im Waldbad „Großer Teich“ weiterhin beobachten und regelmäßig Wasserproben entnehmen. Sobald die Wasserqualität wieder den Anforderungen entspricht, soll das Badeverbot aufgehoben werden. Bis dahin gilt: Baden ist untersagt, die übrigen Freizeitangebote auf dem Gelände können jedoch weiterhin genutzt werden.

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