Blick ins Erdreich

Museum Grabungsstätte zu besichtigen

Chemnitz. 

Das Unbekannte weckt bekanntlich die Neugier. So verwundert es nicht, dass Passanten auf dem Chemnitzer Sonnenberg immer wieder einen Blick hinter die Fassade der Ausgrabungsstätte des Museums für Naturkunde erhaschen wollen. Hier wird nach fossilen Zeitzeugen der rdgeschichte "gebuddelt". Beredtes Zeugnis dafür ist der bekannte 200 Millionen Jahre alte "Steinerne Wald", der im Haus Tietz an der Bahnhofstraße zu sehen ist. "Am Samstag von 11 bis 16 Uhr werden wir die Neugier stillen", kündigt Sammlungs- und Museumstechniker Ralph Kretzschmar an. "Zum Tag der offenen Tür informieren Museumsmitarbeiter über das geplante Besucherinformationskonzept, den Ausgrabungsbereich für die Öffentlichkeit und das entstehende Museumspädagogische Zentrum." Zudem präsentiert das Museum bisher gefundene Stücke und erläutert die weiteren Schritte für 2013. Im kommenden Jahr stehen unter anderem die Installation der Video-Übertragung und die Fertigstellung der Kindergrabungsstätte für Schulen und Kitas auf dem Plan. Kretzschmar: "Zurzeit arbeiten wir mit Hochdruck an der Realisierung der Lagerwerkstatt und dem Präparationsgebäude." Der Eingang zum "Fenster in die Erdgeschichte" befindet sich an der Glockenstraße 16.