Blütenkönigin Elisabeth eröffnet Erdbeersaison

Auftakt Studentin vertritt den Obstbau

Leisnig . Elisabeth Geithel war bereits ein Jahr als Sächsische Blütenprinzessin unterwegs und wurde in diesem Jahr zur Blütenkönigin auserkoren. Da es aber bedingt durch die Corona-Pandemie kein Blütenfest gab, war die Eröffnung der Erdbeersaison in Leisnig ihr erster öffentlicher Auftritt. "Dadurch das viele Dorffeste, der Tag der Sachsen und vieles mehr abgesagt ist, werde ich nur wenige Repräsentationsaufgaben für den sächsischen Obstbau in diesem Jahr übernehmen können", berichtet die 21-jährige Studentin der Agrarwissenschaften von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sie will nach ihrem Studium noch ihren Master im Obst- und Gartenbau absolvieren.

Bevor sie in den Hörsaal einzog, war sie ein Jahr im Ausland unterwegs. Dabei schaute und arbeitete sie in Südafrika. Mit der Landwirtschaft ist sie aufgewachsen, denn ihre Eltern betreiben diese im Nebenerwerb. "Wir bauen Äpfel und Birne an und haben Bienen. Ich habe schon immer auf dem Hof mitgeholfen. Was ich nach meinem Studium mache, weiß ich noch nicht genau. Ich interessiere mich unter anderem für den Pflanzenschutz", berichtet die junge Frau, die in Schmölln aufwuchs und nun in Halle wohnhaft ist. In ihrer Freizeit macht sie gern Sport, sie joggt und spielt Tennis. Die Erdbeeren mag sie am liebsten frisch vom Feld: "Das ganze Jahr über kann man zwar welche in der Kaufhalle erstehen, aber muss das wirklich sein?"