Blumenschau in alter Produktionshalle

Landesgartenschau Vorbereitungen in Frankenberg laufen auf Hochtouren

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Wenn im April kommenden Jahres die Landesgartenschau öffnet, wird aus dem Stahlgerippe ein spannender Glaspalast für die Blumenschau und das künftige Erlebnismuseum Foto: Ulli Schubert

Frankenberg. Es braucht schon ein wenig Fantasie, in dem Stahlgerippe der einstigen Lisema-Produktionshalle an der Chemnitzer Straße das künftige Erlebnismuseum für Stadt- und Industriegeschichte "Zeit-Werk-Stadt" zu erkennen. In diesem beabsichtigt Frankenberg die musealen Angebote der Stadt - zu diesen gehören das Heimatmuseum im Rittergut und das Fahrzeugmuseum zur Framo- und Barkas-Geschichte - sowie weiterer Zeitzeugen der Stadt- und Industriegeschichte zusammen zu führen. Kostenpunkt nach aktuellem Planungsstand 10,2 Millionen Euro, Eröffnung im Jahr 2020.

Landesgartenschau steht bevor

Zuvor aber soll das Gebäude, das in den vergangenen Wochen vollkommen entkernt wurde, als Blumenhalle für die Sächsische Landesgartenschau 2019 in Frankenberg genutzt werden. Ringsum wurden schon Erdmassen bewegt und Bäume und Sträucher angepflanzt. Neben dem Naturerlebnisraum Zschopauaue und den Paradiesgärten Mühlbachtal sind auch Maßnahmen in der Innenstadt, wie der Bau der sogenannten Schlangenbrücke in diesem Jahr geplant.

Das Team der Landesgartenschau Frankenberg/Sa. gGmbH wird unter anderem vom 9. bis 11. März beim Chemnitzer Frühling die Pläne für die Landesgartenschau in der Zschopaustadt vorstellen.