Botschafter verewigen sich in der Glückwunschrolle

Eintrag Zur Grundsteinlegung des Stadtarchivs wird die Rolle versiegelt

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Marion Schreiber, Sven Krüger, Urs Ebenauer, Anja Fiedler, Andrea Riedel und Andreas Schwinger (v.l.) beim Eintrag in die Glückwunschrolle. Foto: Wieland Josch  Foto: Wieland Josch

Freiberg. Das Jahr 2018 ist für Freiberg voller Besonderheiten, was vor allem mit den beiden zentralen Jubiläen 850 Jahre Silberfund und 800 Jahre urkundliche Ersterwähnung zusammenhängt.

Eine dieser Besonderheiten ist die Glückwunschrolle, welche Oberbürgermeister Sven Krüger zum Neujahrsempfang präsentierte. Dafür wurde ein Pult gebaut, in das eine Papierrolle eingespannt ist, auf welche Freiberger und ihre Gäste der Stadt im Jubiläumsjahr gute Wünsche aufschreiben können.

Versiegelung darf erst zu einem Jubiläum geöffnet werden

"Zur Grundsteinlegung des neuen Stadtarchivs im Herderhaus wird die Rolle dann versiegelt und darf erst zu den nächsten Feierlichkeiten in 50 oder 100 Jahren wieder geöffnet werden", erzählt Sven Krüger. Allmählich füllt sich die Rolle. Derzeit steht sie im Stadt- und Bergbaumuseum und in dieser Woche nahmen zwei der insgesamt sieben Freiberg-Botschafter die Gelegenheit wahr, sich mit ihren Wünschen zu verewigen.

Zunächst fand Dom- pfarrer Urs Ebenauer die richtigen Worte, bevor dann Marion Schreiber, Verkaufsleiterin des BLICK für die Region, ihren Wunsch darunter setzte. Als kleines Präsent überreichte ihnen anschließend der Oberbürgermeister den neuen Sammelpin zum Bergstadtfest. Nach dem Zimmerling im vorigen Jahr wird diesmal der Knappschaftsälteste abgebildet.

Mit dem Kauf des Pin zum Preis von drei Euro wird das diesjährige Bergstadtfest unterstützt und man erhält freien Eintritt zu den Veranstaltungen. Erhältlich ist der Pin unter anderem in der Tourismus-Information am Schlossplatz.