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Braunsdorfer Museum soll eine Zukunft haben

Gemeinderat Räte sprechen über Einrichtung - Historischer Maschinenpark ist funktionsfähig

Braunsdorf. 

Braunsdorf. In einem Museum werden in der Regel Dinge aus vergangenen Zeiten gezeigt. Doch die Präsentation der Ausstellungsstücke sollte dabei alles andere als altmodisch daher kommen. Denn um dauerhaft für Besucher interessant zu sein, müssen diese Einrichtungen mit der Zeit gehen. Doch gerade auf diesem Gebiet scheint es in der Historischen Schauweberei Braunsdorf einen gewissen Nachholbedarf zu geben.

Museum braucht frischen Wind

Darüber wurde zuletzt auch in der Gemeinderatssitzung debattiert. Sicherlich ließen die Abgeordneten keine Zweifel daran, die interessante Schau zu erhalten. Die Schauweberei ist in einem denkmalgeschützten Gebäude am Ufer der Zschopau zu Hause. Präsentiert werden zum Beispiel historische Textilmaschinen aus der Sächsischen Webstuhlfarbrik Louis Schönherr, der Sächsischen Textilmaschinenfabrik sowie der Firma Hamel, die einst alle in Chemnitz angesiedelt waren.

Dabei handelt es sich um Technik, die nach wie vor funktionstüchtig ist. Zudem ist in dem imposanten Bauwerk im Niederwiesaer Ortsteil auch die Galerie Inselsteig beheimatet. Dort soll, soweit es die Corona-Umstände zulassen, bis zum 17. April die Ausstellung "Akteure/Passanten" mit Bildern und Grafiken von Jürgen Höritzsch gezeigt werden.

"Wir müssen Wege für eine verlässliche Finanzierung des Museums finden, die auf Jahre gesichert ist. Auch die Gründung eines Vereins der Freude des Museums ist denkbar", blickte der Niederwiesaer Bürgermeister Raik Schubert (Bürgerinitiative) voraus.

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