Breiter Kader sichert nächsten HSV-Sieg

Handball Kopfschütteln über Entscheidungen der Referees

Im letzten Punktspiel des Jahres hat der HSV Glauchau den Ausfall von drei Rückraum-Stammkräften kompensieren können. Die Muldestädter, die am Samstag auf Vaclav Toman, René Pechmann und Rostislav Bruna verzichten mussten, setzten sich mit 28:22 (12:10) gegen den HSV Naumburg/Stößen durch. "Das war ein hart umkämpftes Spiel mit einem gerechten Ergebnis. Die Partie hat gezeigt, dass unser Kader in der Breite gut aufgestellt ist", analysierte Glauchaus Kapitän Markus Elschker nach der Partie. Die Hausherren gingen nach einem schwachen Start in der 21. Minute erstmals in Führung, als Willi Schubert einen Strafwurf verwandelte. In der Folgezeit konnten die Gäste aus Sachsen-Anhalt nur noch zweimal - zum 13:13 und zum 16:16 - ausgleichen. Ansonsten lagen die Hausherren, bei denen David Kylisek mit acht Treffern der beste Torschütze war, ständig in Führung. Vor den knapp 400 Zuschauern überzeugten bei den Muldestädtern die Torhüter Yves Schöneboom und Ludek Kylisek mit vielen starken Paraden.

Für Kopfschütteln hat in der Sachsenlandhalle der Auftritt der jungen und unsicheren Schiedsrichter gesorgt. Sie schickten drei Akteure des HSV Glauchau mit einer Roten Karte in die Kabine. Zudem sprachen sie in einer Partie, die in keiner Phase unfair war, insgesamt 17 Zeitstrafen aus. "Wir hatten nur einen kleinen Kader zur Verfügung. Die Schiedsrichter haben mir die Entscheidung, wen ich auf das Spielfeld schicke, in der Schlussphase noch leichter gemacht", sagte Glauchaus Trainer Thomas Schneider. Dagegen sprach Gäste-Übungsleiterin Ines Seidler von einer "erschreckenden Schiedsrichterleistung".