Bretter, die die Welt bedeuten

Eisenbahn-Börse In Freiberg kann man in die Welt des Modellbaus eintauchen

Auf einen Mix aus Verkauf, Tausch, Präsentation, Information und Erfahrungsaustausch können sich die Freunde der Miniaturausgaben der Schienenfahrzeuge freuen. Der Freiberger Modelleisenbahnclub 1965 lädt am kommenden Sonntag von 9 bis 14 Uhr zur 34. Freiberger Modelleisenbahn-Börse in die Gasstätte "Brauhof" an der Körnerstraße ein. "Aus Nah und Fern erwarten wir rund 25 Händler und Hobby-Eisenbahner, die ihre Artikel feilbieten und zudem zum Fachsimpeln anregen werden", blickt Vereinsmitglied Henry Müller voraus. Die breit gefächerte Angebots-Palette, angefangen von Modellbahnen der Spuren N, TT, HO, S oder 0, über Gebäudemodelle, elektrischem Zubehör, Modellautos sowie Bausätzen - bis hin zur fachlichen Literatur- wird das Herz der Besucher höher schlagen lassen, ist sich Henry Müller sicher. So mancher Liebhaber der Mini-Eisenbahnen sei selbst bei der Suche nach echten Raritäten in Freiberg schon fündig geworden, hieß es. "Vormerken sollten sich die Fans der kleinen Technik bereits jetzt die große Modelleisenbahn-Ausstellung vom 17. bis 25. November in der Freiberger RIU-Seniorenresidenz an der Hainichener Straße", verrät Jochen Winkler, der bereits seit 45 Jahren dem Club die Treue hält. Übrigens: Im Jahr 1835 verkehrte erstmals der Pionier der großen und kleinen Bahnen in Deutschland - der legendäre "Adlerzug". Mit etwa 35 bis 40 "Sachen" wurden damals rund 200 Passagiere auf der 6,2 Kilometer langen Strecke von Nürnberg nach Fürth befördert. Gegen 1840 tauchen dann in Deutschland die ersten aus Blech hergestellten Eisenbahnnachbildungen auf, fanden Experten heraus.