Brückenbau wird dieses Jahr zu Ende gebracht

Investition Vorhaben kosten mehr Geld

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Foto: Gregor Bister/E+

Mulda. Fünf Jahre nach dem Hochwasserereignis von 2013 ist ein Großteil der Schäden im Landkreis beseitigt worden. Die Kommunen hatten insgesamt über 1.140 Maßnahmen eingereicht, 925 sind baulich abgearbeitet.

Zu jenen Hochwasserschadensbeseitigungsmaßnahmen an Kreisstraßen, die noch in diesem Haushaltsjahr abgearbeitet werden sollen, gehören der Ersatzneubau der Brücken in Goßberg und Mulda sowie die Erneuerung der Straßenentwässerung in Böhrigen. Für die Maßnahmen in Mulda sowie in Böhrigen erfolgte bereits im Sommer des vergangenen Jahres die Zuschlagserteilung.

Ist die Witterung schuld?

"Aufgrund der Witterung sowie unvorhergesehener zusätzlicher Leistungen, wie beispielsweise die Umverlegung verschiedener Medien, konnten die Bauarbeiten nicht wie ursprünglich geplant bis Ende 2017 fertiggestellt werden", erläuterte der erste Beigeordnete Lothar Beier. Diese zusätzlichen Leistungen führten zu entsprechenden Mehrkosten: Für Mulda belaufen sie sich auf rund 14.500 Euro, was die Gesamtkosten auf rund 436.300 erhöhen wird, für Böhrigen auf rund 34.500 Euro (Gesamtkosten: rund 405.300 Euro).

Der Ersatzneubau der Brücke Goßberg wurde bereits 2015 in den Haushaltsplan aufgenommen. "Doch aufgrund langwieriger naturschutzrechtlicher Abstimmungen sowie die Klärung von Eigentumsverhältnissen vor Ort verzögerte sich die Umsetzung bis ins laufende Jahr", erklärte Beier.

Finanziert werden die Mehrausgaben durch die Verschiebung des Bauvorhabens Ersatzneubau der Brücke Kralapp ins nächste Jahr. Für alle Maßnahmen wurden bereits Fördergeld- beziehungsweise Mehrbedarfsanträge eingereicht.