BSC Freiberg zerlegt Stollberg mit 5:1: Dominanter Auftritt und eiskalte Offensive bringen wichtigen Heimsieg

Die Mannschaft war mental voll da und nutzte seine Chancen

Freiberg

Der BSC Freiberg hatte am Samstag ein gewaltiges Ausrufezeichen in der Sachsenklasse West gesetzt. Mit einem überzeugenden 5:1-Heimsieg gegen den FC Stollberg unterstrichen die Gelb-Schwarzen ihre starke Form – und machten deutlich, dass sie in dieser Liga ganz oben mitreden können.

Freiberg überrollte die Gäste

Von der ersten Minute an überrollte Freiberg die Gäste, setzte Stollberg früh unter Druck und nutzte deren Unsicherheiten konsequent aus.

Der frühe Brustöffner – Leon Heschel startet das Torfestival

Bereits in der 8. Minute fiel das wichtige 1:0 und Stürmer Leon Heschel beschreibt die Szene so: „Lukas Hanitsch kam über außen, spielt den Ball rein. Ich war selber überrascht, dass der Ball überhaupt noch zu mir kommt. War ziemlich knapp, aber ich hab ihn gut kontrolliert und einfach draufgehauen – zum Glück ging er rein.“

Mannschaft mental da

Man merkte sofort: Die Mannschaft war heute mental voll da. „Schon in der Erwärmung hat man gemerkt, dass wir heute richtig Bock haben. Die Stimmung war positiv, jeder war fokussiert. Und dass wir nach der Pause genauso weitergemacht haben, war extrem wichtig.“

Freiberg zeigt eine der stärksten Leistungen der Saison

Mit einer 2:0-Führung ging es in die Kabine – aber das Team ruhte sich darauf nicht aus. Stattdessen legte Freiberg nach Wiederanpfiff ein Tempo vor, das Stollberg nicht mehr mitgehen konnte. Innerhalb von nur zehn Minuten machten Rico Thomas (49.), Lukas Böhme (55.) und Lucas René Hanitsch (59.) alles klar.

Stollberg chancenlos

Stollberg fand kaum noch Zugriff. Rico Thomas: „Heute hat einfach alles gepasst“ Thomas spielte eine herausragende Partie und ordnete den Sieg ein: „Wir wollten Stollberg früh stören und die Bälle hoch gewinnen – das hat heute über das ganze Spiel funktioniert. Wir waren erwachsener, haben die Zweikämpfe angenommen und unsere Angriffe stark ausgespielt.“

Keine passive Phase

Heute gab es – anders als zuletzt – keine Phase, in der Freiberg sich zurückzog oder passiv wurde: „In den letzten Spielen hatten wir immer wieder Pausen drin. Heute nicht. Heute war jeder nah an seinen 100 %. Das hat den Unterschied gemacht.“

Warum Stollberg in Hälfte zwei komplett einbrach

Thomas traf den Punkt: „Unsere Offensive war heute zu schnell, zu variabel, zu direkt. Stollberg ist da einfach nicht hinterhergekommen. Wenn du in der Pause mit 2:0 rauskommst und dann in ein paar Minuten zwei Dinger kassierst, dann brichst du mental ein.“ Der BSC Freiberg fuhr heute einen hochverdienten 5:1-Sieg ein. Dominant, konsequent und mit einer Spielfreude, die Stollberg kaum etwas entgegensetzen konnte.

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