Buddeln in der Engen Gasse

Bau Leitungen werden verlegt und die Straße grundhaft erneuert

Die Bewohner der Engen Gasse in Oederan haben es derzeit nicht leicht, denn die Straße wird im zweiten Bauabschnitt grundhaft saniert. Der Zugang ist daher nur von der Rückseite der Häuser aus möglich. "Wir wissen natürlich von den Belastungen für die Bürger und können nur um Verständnis bitten", so Bauamtsleiterin Petra Wolf. Sie hofft, dass die Baumaßnahme vor Weihnachten abgeschlossen werden kann.

Bisher spielt das Wetter mit, aber Anlieger haben Bedenken, sollte es doch zu einem Wintereinbruch kommen.

Der Bau gestaltet sich schwieriger als gedacht, was beim Gewirr der in der Straße liegenden Leitungen nicht verwundert. Der Bauausschuss des Oederaner Stadtrates muss daher in seiner Sitzung in dieser Woche über einen Nachtrag in Höhe von rund 14.000 Euro aufgrund zusätzlicher Erdarbeiten befinden. Die Gesamtbaukosten für beide Bauabschnitte - der erste Abschnitt in der Webergasse und dem Beginn der Engen Gasse wurde bereits realisiert - beläuft sich derzeit auf gut 452.000 Euro, wovon 177.280 Fördermittel sind.

Die Fahrbahn der Engen Gasse wird künftig drei Meter breit sein und mit Naturstein gepflastert. Die Fußwege sind bis zu 1,50 Meter breit und werden mit 70 mal 100 Zentimeter großen Granitplatten belegt, wie Planer Gert Humburg vor einem Jahr bei der Vorstellung des Projekts erklärte. Aus Richtung Kirche geblickt, sollen neun zwei Meter breite Parkplätze auf der linken Seite der Straße entstehen. Auf der rechten Fahrbahnseite sind ein multifunktionaler Grünbereich und im Verlauf der Gasse weitere Grünecken geplant.