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Bürger machen Vorschläge für die Gestaltung der Alten Baumwolle

Aktion Rege Beteiligung der Einwohner

Flöha. 

Flöha. Die Stadtverwaltung Flöha hat in Kooperation mit der Firma Ticoncept Berlin, die derzeit auf dem Gelände der Alten Baumwolle drei historische ehemalige Industriegebäude zu Wohnhäusern umbauen lässt, einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben. Dabei ging es um mögliche Gestaltungsvarianten für den Marktpatz der Alten Baumwolle. Im Wettbewerb wurden nicht etwa Planungsbüros, sondern vielmehr die Einwohner aufgerufen, ihre entsprechenden Vorstellungen und Wünsche einzubringen. Immerhin 13 Vorschläge wurden eingereicht. Nun erfolgte im Rahmen der jüngsten Stadtratssitzung die Auswertung und Prämierung der besten Einsendungen. "Die Ideen waren in ihren Vorstellungen und der Art und Weise ihrer Präsentation sehr unterschiedlich. Besonders habe ich mich über die eingereichten Beiträge von Kindern und Jugendlichen gefreut", sagte Flöhas Oberbürgermeister Volker Holuscha (Die Linke).

Jury hat schwere Aufgabe

Schließlich stand eine Jury, bestehend aus Stadträten, Fachleuten der Bauverwaltung und der Firma Ticoncept vor der schweren Aufgabe, sich für die besten Ideen zu entscheiden. Der mit 500 Euro dotierte erste Preis ging an Michael und Luca Frenzel. Sie hatten ein Modell des zukünftigen Marktplatzes aus Legosteinen gebaut. Nach ihren Vorstellungen sollte sich im Zentrum des Areals ein Brunnen befinden. Auf dem Silberrang landete Christiane Weber, die vor allem auf eine Schaffung von Grünflächen und die Montage von Sitzelementen baut. Den dritten Platz belegte Luca Seidel. Er schlug als Sprachrohr der Jugend unter anderem vor, neben viel Grün eine Tribüne für Events und eine Skaterbahn zu errichten. Für diese beiden Konzepte gab es jeweils 300 Euro. Drei weitere Teilnehmer, nämlich das Duo Laura Schuffenhauer/Johanna Ilgen, die Vorschulgruppe der Kita "Baumwollzwerge" aus den Häusern "Hase" und "Affe" sowie Colin Auerbach konnten sich über je 200 Euro freuen. "Sicher werden nicht alle Ideen im vollem Umfang umgesetzt werden können. Aber dem Stadtrat ist es wichtig, die Bürgerschaft als letztliche Nutzer des Stadtzentrums auf dem Weg der Ausgestaltung dieses zentralen Ortes unserer Stadt mitzunehmen", sagte Holuscha.