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Übung macht den Meister

Feuerwehr Lunzenaus Floriansjünger treffen sich alle zwei Wochen am Gerätehaus

Lunzenau. 

Alle zwei Wochen montags zwischen 17 und 19 Uhr ist das Feuerwehrgerätehaus der Muldestadt in Nachwuchshand. Dann nämlich üben Lunzenaus Floriansjünger, um später einmal in die Reihen der Großen aufgenommen zu werden. "Nicht jede Wehr hat auch eine Jugendfeuerwehr", weiß der 41-jährige Jugendwehrleiter Jens Aßmann, der sich seit drei Jahren um den Lunzenauer Feuerwehr-Nachwuchs kümmert. Insgesamt hat die Jugendfeuerwehr der Stadt 15 Mitglieder, davon vier Mädchen. "Besonders erfreulich ist es, wenn wir unsere aktive Wehr nach und nach mit jungen Kameradinnen und Kameraden aus der Jugendfeuerwehr verstärken können. Das ist uns 2012 und auch im vergangenen Jahr mit jeweils einem Kameraden gelungen", so der Jugendchef der Lunzenauer Wehr. "Es ist ein erhebendes Gefühl, wenn jemand den Schritt vom Floriansjünger in die Reihen der Aktiven schafft." Was lernen die Floriansjünger nun konkret? Sie üben momentan für ihren ersten Wettkampf, der einen Löschangriff beinhaltet. Da sind sie mit besonders viel Eifer bei der Sache, wollen gegen die Jugendgruppen anderer Wehren achtbar bestehen. "In den Wintermonaten haben wir mehr Theorie, weil es doch oft so ist, dass weniger im Freien geübt werden kann. Doch in diesem Winter gab's diesbezüglich ja kaum Probleme", so Aßmann. Zu den vier Mädchen der Jugendgruppe gehört auch Elisabeth Berlich: "Mir gefällt besonders das jährliche Camp und dass ich hier so viele Knoten lerne", schwärmt die Zehnjährige von ihren Diensten bei der Jugendfeuerwehr. Neben den Diensten helfen die jungen Kameradinnen und Kameraden auch beim Maibaumsetzen oder vertreten Lunzenau beim jährlichen Peniger Schlauchbootrennen. Und das sogar erfolgreich, wie der dritte Rang 2013 nachdrücklich bewies. Und 2014 soll möglichst eine noch bessere Platzierung herausspringen.